Bargeld unterm Kopfkissen keine gute Idee

23. Oktober 2008 | von

In Zeiten der weltweiten Finanzkrise stellen sich viele Anleger zurecht die Frage, ob ihr Geld bei der Hausbank wirklich sicher ist. So manch einer wird daher auch den ein oder anderen Gedanken hegen, seine Ersparnisse einfach abzuheben und in den heimischen Gefilden zu bunkern. Schadens-Experten und Bankenvertreter warnen jedoch vor diesem Schritt. Die gemeine Hausratversicherung decke in den meisten Fällen oft nur bis zu 2.000 Euro des in den eigenen vier Wänden gelagerten Geldes ab.

Durchschnittlich würde jeder Deutsche etwa 37.000 Euro Erspartes auf Sparbüchern, in Aktien oder Sachwerten angesammelt haben. Wer aber solche Beträge Zuhause verstecken wolle, der würde sich dem Risiko aussetzen, dass, obwohl die Hausratversicherung Bargelddiebstahl absichert, dieses Geld meistens nur bis 2000 Euro versichert ist.

Laut Experten der R+V Versicherungen ist es für Einbrecher ein Leichtes, verstecktes Geld aus den „üblichen“ Verstecken wie Kaffeedose, Matratze oder Gefrierfach zu entwenden.

Wenn Kopfkissen, dann mit Kombination

Wer sich dennoch dafür entscheidet, sein gesamtes Geld mit nach Hause zu nehmen, der solle Scheine und Münzen in einem Safe verwahren – hier entscheiden dann im Ernstfall die Gegebenheiten des Safes, wie etwa die Beschaffenheit oder auch die Verankerung, in welcher Höhe das Geld bei einem eventuellen Diebstahl versichert ist.

Grundsätzlich rät der Versicherer zur bargeldlosen Verwahrung auf dem Konto. Neben den Risiken des Diebstahls zählen nämlich auch Brände, Schäden durch Unwetter oder Blitzschlag zu Eventualitäten, die schnell ihr gesamtes Hab und Gut und eben auch die Ersparnisse vernichten können.


Artikel bewerten und teilen:
VN:F [1.9.19_1165]
0

Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
Dieser Beitrag wurde unter Rechtliches abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.