Regionale Unterschiede auf den Immobilienmärkten

29. November 2008 | von

Der aktuellen Finanzkrise zum Trotz hat sich laut Immobilienverband IVD der Markt für Wohneigentum im vergangenen Jahr auf einem stabilen Niveau gehalten. Während Immobilien im bundesweiten Vergleich innerhalb normaler Marktbewegungen etwas billiger wurden, zogen die Preise in den Großstädten an.

In den 388 vom IVD beobachteten Städten sanken die Kaufpreise für Reihenhäuser gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 Prozent, für Einfamilienhäuser dagegen lediglich um 0,5 Prozent. Neu gebaute Eigentumswohnungen blieben im Kaufpreis stabil, während die Preise für die eigenen vier Wände in Großstädten sogar um bis zu 2,5 Prozent stiegen. Gerade in Zeiten von Rezession und Turbulenzen an den Finanzmärkten gelten Immobilien in Großstädten als interessante Anlagen, auch wenn die Finanzierung in Zukunft schwieriger und teurer werden könnte.

Besonders interessant sind die unterschiedlichen Preisentwicklungen in den regionalen Immobilienmärkten So legten die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert mit 11,1% in Bochum besonders deutlich zu, während sie in Nürnberg um 4,96% anzogen. Mit 1.000 € bzw. 1.046 €/m² sind sie trotzdem immernoch deutlich günstiger als die traditionell teuren Immobilien München. Dort kostet eine vergleichbare Wohnung „günstige“ 2.100 €/m².


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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