Wohnen in Metropolregionen wird teurer

5. Dezember 2008 | von

Nach Expertenmeinungen wird sich der Markt für Wohnimmobilien in den nächsten Jahren weiter differenzieren und die Schere zwischen Metropolregionen auf der einen und den ländlichen sowie wirtschaftlich schwachen Regionen auf der anderen Seite vergrößern.

Boomende Metropolregionen

Dabei werden vor allem die Kaufpreise und Mieten in den Metropolregionen anziehen, während die Preise in den Randlagen weiter fallen. Vor dem Hintergrund dieses seit zehn Jahren anhaltenden Trends werden sich Investoren vor allem Städte konzentrieren, bei denen sich für die Zukunft eine hohe Kaufkraft, Bevölkerungszuwachs sowie eine geringe Arbeitslosenzahl abzeichnet. Dies seien laut Joachim Seeler, dem Geschäftsführer vom Hamburg Trust, insbesondere Städte wie Hamburg, München, Stuttgart oder Frankfurt.

Auch mittelgroße Städte profitieren – Standort und Qualität entscheidend

Aber auch mittelgroße Städte, die diese Vorraussetzungen ebenfalls erfüllen, sind für Investoren interessant. Aufgrund der meist niedrigeren Kauf- und Mietpreise sind dort höhere Wertsteigerungen möglich als in den ohnehin schon teuren Großstädten. Entscheidend für eine lohnende Investition sind allerdings Lage und Qualität der Wohnungen. Während hochwertige Wohnungen und Altbauten weiterhin beliebt sind, fallen mehrgeschossige Gebäude aus den 60er und 70er Jahren in der Gunst der Investoren.


Artikel bewerten und teilen:
VN:F [1.9.19_1165]
0
Dieser Beitrag wurde unter Immobilien kaufen, Mieten abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.