Mehr Wohngeld für Geringverdiener

19. Dezember 2008 | von

wohngeld_artikel0812191Ab dem 1. Januar 2009 tritt ein neues Wohngeldgesetz in Kraft, dass den in den letzten Jahren gestiegenen Kosten Rechnung trägt. Seit der letzten Änderung des Gesetzes im Jahre 2001 haben sich vor allem die Preise für Strom und Heizung zum Teil massiv erhöht, aber auch die Mieten sind vielerorts deutlich gestiegen.

Durch die Entscheidung des Bundestags soll vielen Geringverdienern das Beantragen von Hartz IV erspart werden. Der derzeitige Wohngeldzuschuss steigt ab dem neuen Jahr von durchschnittlich 92 auf 142 Euro, zudem gibt es eine nach Haushaltsgröße bemessene Einmalzahlung wegen gestiegener Energiekosten. Kritiker bemängeln allerdings, dass die Erhöhung die explodierenden Kosten nur unzureichend kompensiere.

Mehr Wohngeldempfänger

Viele Haushalte, die bis jetzt knapp über der Grenze lagen und besonders unter den hohen Lebenshaltungskosten zu leiden hatten, erhalten ab dem nächsten Jahr staatliche Unterstützung. Nach Schätzungen von Sozialexperten erhöht sich die Anzahl der Haushalte, die Anspruch auf Wohngeld haben, durch die Anhebung der Einkommensgrenze um bis zu 70% auf insgesamt 800.000.


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