Weniger Zwangsversteigerungen in 2008

2. Januar 2009 | von

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Immobilien-Zwangsversteigerungen in Deutschland zurückgegangen. Nach Angaben des Fachverlages Argetra, der alle Zwangsversteigerungs-Termine der Amtsgerichten registriert, gab es insgesamt 88.379 Versteigerungstermine, was einer Reduzierung um 3,7% im Vergleich zu 2007 entspricht. Gleichzeitig sank auch der durchschnittliche Wert der Objekte auf knapp 174.000 Euro.

Spitzenreiter bei den versteigerten Immobilien waren Eigentumswohnungen mit knapp 33% aller Objekte, dicht gefolgt von Ein-und Zweifamilienhäusern. Rund 28%der Objekte, die unter den Hammer kamen, waren Gewerbeimmobilien sowie Wohn- und Geschäftshäuser.

Eine Zunahme der Zwangsversteigerungen durch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise ist allerdings erst im Jahr 2010 zu erwarten, da vom Zeitpunkt der Beschlagnahmung einer Immobilie bis zum Versteigerungstermin oft ein Jahr vergehe.

Hauptgründe für die Immobilien-Notverkäufe sind Arbeitslosigkeit, in deren Folge die  Kredite nicht mehr abbezahlt werden können, Ehescheidungen und Erbstreitigkeiten.


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