Klirrende Kälte: Heizung auch bei kurzer Abwesenheit nicht abdrehen

7. Januar 2009 | von

Geldsparen am falschen Ende: Wer vor dem Start eines Kurztrips die Heizung seiner Wohnung abdreht, kann hinterher böse überrascht werden. Bei den derzeit arktischen Temperaturen drohen teure Frostschäden an der Immobilie.

Insbesondere freistehende und schlecht gedämmte Häuser sind anfällig für Schäden durch Minustemperaturen. Bleibt die Wohnung selbst für einen kurzen Zeitraum wie z.B. für einen Wochenendausflug unbeheizt, sind vor allem Wasser- und Heizungsrohre gefährdet. Auch bei längerer Abwesenheit sollte man deshalb die Heizung auf niedriger Stufe weiterlaufen lassen, damit die Temperaturen nicht unter 16 Grad sinken. Auch aus energetischer Sicht hat das Abdrehen der Heizung keinen Sinn: Die ausgekühlten Wände brauchen hinterher mehr Zeit und Energie, um sich und das Haus wieder aufzuwärmen. Zudem droht Ärger mit der Versicherung, falls es zu Schäden gekommen ist.

Haus oder Wohnung nicht unbeaufsichtigt lassen

Wer seine Heizung laufen lässt, sollte außerdem jemanden mit der Kontrolle des Heizkörpers und der Wohnung beauftragen, damit trotz Abwesenheit bei ausgefallener Heizung und auskühlen der Wohnung reagiert werden kann. Auch an die Übertragung der Räum- und Verkehrssicherheitspflicht sollte gedacht werden. Wenn der Nachbar das Schneeschippen und Streuen übernimmt, ist dies für ihn verbindlich – er haftet dann bei auftretenden Schäden.


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