Krise hat Markt für Gewerbeimmobilien weiter fest im Griff

21. Januar 2009 | von

Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise hat den Markt für gewerbliche Immobilien weiter fest im Griff. Nachdem das Transaktionsvolumen im vergangenen Jahr bereits um 64% im Vergleich zu 2007 eingebrochen war und auch das sonst so umsatzstarke vierte Quartal mit einem Anteil von 17% am Gesamtjahr schon katastrophal ausgefallen ist, zeichnet sich auch im neuen Jahr noch keine Erholung ab. Nach Meinung von Marcus Lemli, Leiter Capital Markets bei Jones Lang LaSalle Deutschland, warten potenzielle Käufer auf weiter sinkende Preise bei Gewerbeimmobilien, während die Verkäufer weiter auf ihren Verlusten sitzen.

Für den weiteren Verlauf des Jahres sieht Lemli erstmal keine Änderung der Situation, da die abwartende Haltung insbesondere bei Investoren mit hohem Eigenkapitalanteil noch eine Weile anhalten und damit das Geschehen auf Deutschlands Immobilienmärkten weiter prägen wird. Für den Fall, dass umfassende Zinskorrekturen sowie Konjunkturprogramme greifen und ihre Wirkung entfalten, sieht Lemli die Möglichkeit einer leichten Konjunkturbelebung.

Renditeanstieg bei Gewerbeimmobilien im vierten Quartal 2008

Das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) hat dagegen eine Renditeanstieg auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten verzeichnet. Durch eine Preiskorrektur bei Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien sei die Rendite um 100 Basispunkte im Vergleich zur Mitte des Jahres 2007 gestiegen. Von in 42 von 47 untersuchten Standorten stiegen die Renditen, insbesondere in Kiew und Dublin.


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