Neue Luxusvillen für Hamburg: umstrittene Sophienterrassen werden gebaut

22. Januar 2009 | von

Die Bauarbeiten an den noblen „Sophienterrassen“ an Hamburgs Außenalster können nach einem zweieinhalb Jahre andauernden Streit nun doch beginnen. Verschiedene Details des Projektes sorgten für Diskussionen und Proteste unter Anwohnern und Umweltschützern. So muss jetzt auf den Baumbestand geachtet werden und das unter Denkmalschutz stehende Kommandanturgebäude in die Planungen aufgenommen werden.

Lagerfeld gestaltet

In dem neuen Luxus-Viertel sollen auf der 44.000 m² großen Fläche des Parkgrundstücks am Harvestehuder Weg rund 150 neue Wohnungen in Stadthäusern und Villen entstehen, davon 57 in der ehemaligen Standortkommandantur Hamburg. Als besonderes Highlight wird der Modedesigner Karl Lagerfeld, Sohn eines Hamburger Dosenmilch-Produzenten (Glücks-Klee), Lounge und Rezeption und Wellness-Bereiche des Gebäudes sowie die Inneneinrichtung von weiteren zwei der fünf Villen gestalten.

Mit 340 Millionen Euro ist das Vorhaben eines der ambitioniertesten und teuersten in der Hansestadt. Entsprechend sind auch die Preise der 53 m² bis 520 m² großen Wohnungen, die bei 5.000 Euro/m² beginnen und bei 15.000 Euro/m² für eine Immobilie mit Lagerfeld-Interieur enden. Eine der 500 m²-Villen würde damit knapp 7,5 Millionen Euro kosten, ein Preis, der deutschlandweit nur noch von Wohnungen im benachbarten Marco-Polo-Tower in Hamburgs Hafencity übertroffen wird.

Trotz der derzeitigen Finanzkrise sind die Investoren der Projektentwicklungsgesellschaft Frankonia Eurobau optimistisch, die Immobilien bald an den Mann zu bringen. Nach Angaben von Uwe Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Frankonia Eurobau, sind „bereits 10% des Projektes vermarktet“.


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