Deutsche sparen beim Heizen

23. Januar 2009 | von

Die Deutschen Haushalte haben laut einer aktuellen Studie des Deutschen Mieterbunds (DMB) und der Beratungsgesellschaft co2online im Jahr 2007 durchschnittlich sieben Prozent weniger Energie verheizt als noch im Jahr zuvor. Dies geht aus dem „Bundesweiten Heizspiegel 2007“ der beiden Unternehmen hervor.

Laut der Studie fallen gleich mehrere Gründe für die Sparsamkeit an. Der Direktor des DMB, Lukas Siebenkotten, erklärt, dass die Deutschen ein grundsätzlich sparsameres Heizverhalten an den Tag gelegt hätten. Außerdem sind die im Jahr 2007 warmen Temperaturen und relativ stabile Öl- und Gaspreis Auslöser der Einsparung. Für das abgelaufene Jahr 2008 rechnet Siebenkotten hingegen mit einem deutlichen Anstieg der Heizkosten. Dies ist zurückzuführen auf die zwischenzeitlichen Rekordpreise für Rohstoffe und den dementsprechend hohen Energiepreisen.

In der neuen Ausgabe des Heizspiegels flossen die Ergebnisse von insgesamt 63.000 zentral beheizten Wohngebäuden in Deutschland ein. Grundlage der Bewertung ist der Energieverbrauch und die Heizkosten der Gebäude, die in vier unterschiedliche Klassen aufgeteilt wird: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Hierbei unterscheidet man zwischen Erdgas, Fernwärme und Heizöl. Für Verbraucher entsteht so ein transparenter Überblick, ob die Heizkosten in ihrer Wohnung zu hoch sind. Bei Interesse am Heizspiegel, kann dieser hier angefordert werden.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion

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