Mieterbund warnt vor Wohnungsengpässen

4. Februar 2009 | von

Der Deutsche Mieterbund in Berlin verzeichnet laut einer aktuellen Meldung einen rapiden Rückgang der Wohnungsneubauten in Deutschland. Erstmals sei die Zahl der neuen Objekte unter 200.000 Einheiten im Jahr gefallen.

Der durch diesen Rückgang prognostizierte Engpass würde sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, eine Trendwende sei demnach nicht in Sicht. Laut DMB geht man von einem zusätzlichen Fertigstellungsrückgang bei Neubauten von zwei bis vier Prozent aus, vor allem in Ballungszentren und Universitätsstädten würden heutzutage schon Wohneinheiten Mangelware sein. Nach Schätzungen des Verbands bräuchte es in Deutschland jährlich zwischen 230.000 bis 250.000 neue Einheiten, um Abriss, Zusammenlegungen und Nachfrage auszugleichen.

Bekanntlich steigen bei knappem Angebot in begehrten Wohnlagen und durch hohe Nachfrage konsequentermaßen die Preise. Kürzlich erst bestätigte der Immobilienverband Deutschland (IVD), dass die Mieten 2008 in Deutschland durchschnittlich um 1,2 Prozent gestiegen sind. Besonders in den erwähnten Ballungszentren und Universitätsstandorten seien demnach die Mietpreise überdurchschnittlich stark gestiegen. Grund hierfür seien laut Mieterbund unter anderem die extrem gestiegenen Heiz- und Energiekosten.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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