Neue Wohnungen für Hamburg

9. Februar 2009 | von

Die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften haben angekündigt, 600 neue Wohnungen zu bauen. Auch in bereits bestehende Bausubstanz soll investiert werden.

Demnach erhöhen die Wohnungsbaugenossenschaften ihre Neubauinvestitionen im Jahr 2009 um 16% auf 148 Millionen Euro. Auf dem Gebiet der Hansestadt sollen so circa 600 neue Wohnungen entstehen.
Auch die Erhaltung und Modernisierung bereits bestehender Wohnungen soll vorangetrieben werden. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits über 90.000 Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von 700 Millionen Euro saniert wurden, werden in diesem Jahr nochmals knapp 220 Millionen Euro in die Sanierung von 25.000 Wohnungen fließen.

„Angesichts des immer noch wachsenden Wohnungsbedarfs in unserer Stadt gilt unser
Augenmerk jetzt noch stärker dem Neubausegment“, so der Vorsitzende des Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V., Ulrich Stallmann. Unterstützt werden die Genossenschaften dabei vom Hamburger Senat, der den Investoren städtische Grundstücke kostengünstig überlässt. Die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Anja Hajduk erklärt: „Hamburg braucht neue Wohnungen. Deshalb ist es Ziel des Senats, gemeinsam mit den Partnern in der Wohnungswirtschaft hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum für Familien zu schaffen.“

Erst kürzlich schaffte es die Hansestadt in einer Studie über die Top-Immobilienmärkte in Europa auf Rang 2 unter 27 europäischen Metropolen. In Hamburg gibt es laut der Studie eine der höchsten Renditeerwartungen und vergleichsweise geringe Risiken bei Immobilieninvestitionen. Kein Wunder, schließlich steht Hamburg wirtschaftlich solide da und gute Wohnungen sind begehrt.


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Ein Kommentar zu Neue Wohnungen für Hamburg

  1. Margo sagt:

    Demnach erhöhen die Wohnungsbaugenossenschaften ihre Neubauinvestitionen im Jahr 2009 um 16% auf 148 Millionen Euro.

    Hmm das ist ja eine Überraschung in Hinblich auf die wirtschaftliche Weltkrise..

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