Acht Interessenten für Berliner Immobilienholding

10. März 2009 | von

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – das gilt auch für Berlin. Mitten in der Finanzkrise bot das Land Berlin seine Berliner Immobilien Holding (BIH) feil und hat nach einem Bericht der „WELT“ trotz schwieriger Marktlage offenbar acht Kaufinteressenten gefunden.

Ein Sprecher der Finanzverwaltung erklärte der „Welt“, dass „acht indikative Angebote eingegangen“ sind, was ein gutes Zeichen für das anstehende Verfahren sei. Derzeit werden die Angebote ausgewertet, damit man möglichst schnell mit den Bietern ins Gespräch komme. Bei der mit dem Verkauf beauftragten Bank UBS hatten sich im Januar sogar eine zweistellige Zahl an Interessenten gemeldet, zum Teil mit „bekanntem“ Namen.

„Nicht unter Verkaufsdruck“

Beim Verkauf will sich das Land Berlin offenbar nicht unter Druck setzen lassen. Der scheidende Finanzsenator Sarrazin hatte bereits in der Vergangenheit erklärt, daß auch vergleichbare Transaktionen wie die der Berliner Bankgesellschaft oder die Wohnungsgesellschaft GSW erst im zweiten oder dritten Anlauf vollzogen wurden. Dies sie auch bei der BIH möglich.

Die BIH besitzt 595 Immobilien mit ingesamt knapp 42.000 Mieteinheiten mit einer Gesamtfläche von 4,8 Millionen Quadratmetern und geschätzten Mieteinnahmen von etwa 425 Millionen Euro alleine in diesem Jahr. Von einem Verkauf betroffen wären 39.040 Wohnungen, davon 13.600 alleine in Berlin. Zum Paket gehören zudem 1.500 Handelseinrichtungen und 1.200 spezielle Gebäude wie z.B. Freizeitobjekt oder Seniorenheime.


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