Zwei Investoren mit Interesse an Fertighaus-Bauer Kampa

19. März 2009 | von

Nachdem der Mindener Fertighaus-Hersteller Kampa vor knapp einer Woche seine Zahlungen einstellte, laufen nun bereits erste Gespräche mit zwei deutschen Interessenten.

Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schreiber betonte, gebe „es zumindest zwei ernstzunehmende deutsche Investoren“ für Kampa, erste Vorgespräche liefen bereits. Namen wollte er allerdings nicht nennen. Neben der Investorensuche ist die Überwindung der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens die zweite große Baustelle des Rechtsanwaltes.

Nach Ansicht Schreibers gestalte sich die finanzielle Lage des Unternemehmens „äußerst schwierig“, da nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Aalen alle zur Verfügung stehenden Geldmittel zur Wiederaufnahme der Produktion eingesetzt wurden. Zusätzlich wird die Lage durch die Präsenz des Unternehmens an verschiedenen Standorten und den in Schweden ansässigen und offenbar nur schwer erreichbaren Mehrheitseigner Trition erschwert. Auch die Probleme der Hausbauer müsse er ernst nehmen, die nun Angst davor haben, daß ihre halbfertigen Häuser nicht mehr weitergebaut werden.

Dennoch hat Schreiber auch gute Nachrichten. So ist das Unternehmen allem Anschein nach nicht überschuldet, was aber kein Persilschein für eine Rettung des Unternehmens ist.

Vergangene Woche hatte der eigenen Angaben zufolge führende Hersteller von Fertighäusern seine Zahlungsunfähigkeit erklären müssen.


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2 Kommentare zu Zwei Investoren mit Interesse an Fertighaus-Bauer Kampa

  1. Ralf sagt:

    Hammerhart, erst neulich haben wir mit dem Gedanken gespielt ein Kampa Haus zu kaufen. Vor allem das Design der Kampa Häuser hat uns stark beieindruckt. Dass wir das Verkaufsgespräch mit einer unabhängigen Vertriebsfirma führten die nicht zu Kampa selbst gehörte, hat uns stutzig gemacht. Jetzt sind wir froh, dass wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen haben.

  2. Pingback: kosten des insolvenzverfahrens

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