Berlins höchstes Haus soll am Alexanderplatz entstehen

20. März 2009 | von

Große Pläne für den Alexanderplatz gibt es schon lange: Seit nicht weniger als 16 Jahren ist von einem ganzen Hochhausviertel die Rede, das in der Nachbarschaft des Fernsehturmes entstehen soll. Gebaut wurde allerdings noch nichts – was sich aber bald ändern könnte. Im Zuge der anstehenden Eröffnung des Geschäftshauses „die Mitte“ stellt ein Investor seine Pläne vor, ab 2011 könnten die Bagger anrollen.

Auch wenn am 25. März erst einmal die Eröffnung des neuen Geschäftshauses „die Mitte“ ansteht, träumt Investor Hines schon vom nächsten Projekt am Alex. Gleich neben dem neuen Shopping-Tempel erstreckt sich eine freie Fläche, für die Hines wirklich Großes vorhat – und zwar 150 Meter groß.

Das US-Amerikanische Immobilien-Unternehmen feilt derzeit an Konzepten für ein 150 Meter hohes Gebäude, das, wenn es in der geplanten Form entsteht, immerhin das Höchste in Berlin wäre. Der Glasturm soll nach Vorstellung der Investoren möglichst ein Hotel mit darübergelegenen Luxus-Appartements beherbergen.

Konkret ist freilich noch nichts und es bleibt abzuwarten, ob das Projekt wirklich realisiert wird, schließlich träumt die Stadt schon seit über einem Jahrzehnt von einer ganzen Skyline am Alexanderplatz. Architekt Hans Kollhoff entwarf eigens dazu einen Bebauungsplan, der nicht weniger als 13 bis zu 150 Meter hohe Gebäude vorsah – gebaut wurde bis jetzt allerdings noch kein Einziges.

In den letzten Jahren konnte sich der Alex durch die Sanierung der Galeria Kaufhof und den Neubau der Einkaufszentren immerhin schon etwas von seinem Schmuddel-Image befreien. Ein Hochhaus würde den Platz ganz sicher weiter aufwerten, auch wenn einige kritische Stimmen am Vorhaben laut werden. So befürchtet eine Mitarbeiterin aus dem gegenüberliegenden Bürogebäude, dass der Bau eines Hochhauses weiteren Lärm und Schmutz bedeuten würde. Auf der ewigen Baustelle Alexanderplatz ist man das aber inzwischen schon fast gewohnt. Viel schlimmer sei deswegen auch, dass der Turm die Aussicht auf die Stadt versperre und wohl einen Schatten auf die umliegenden Gebäude und den Alex werfe.

Falls es aber tatsächlich zum Bau des Hauses kommt, kann news.immobilo.de täglich vom Baufortschritt berichten – und das wäre ja auch was.


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