Ferienimmobilien sind krisensichere Anlageobjekte

23. April 2009 | von

Ferienhäuser sind längst viel mehr als die muffigen Hütten mit ausrangierten Möbelstücken ihrer Besitzer. In guten Lagen werfen sie inzwischen lohnende Mieteinnahmen ab und können sogar zu stabilen Wertanlagen mutieren. Das ergab eine Studie des Ferienhausportales FeWo-direkt und der Kristensen Group Deutschland.

Im Rahmen der Studie wurden 2.036 private deutsche Ferienimmobilien-Besitzer zu Kaufmotiven, Objekteigenschaften, Finanzierung und Vermietung befragt. Besonders gern werden Ferienimmobilien im eigenen Land gekauft. Der Anteil der Immobilien in deutschen Feriengebieten liegt mit 48 Prozent aller Ferienobjekte deutlich vor Ländern wie Spanien (10,4 Prozent) oder Italien mit 8,1 Prozent. Frankreich, das Land der Weine und Baguettes, findet sich mit einem Anteil von 7,9 Prozent auf Rang vier der Beliebtheitsskala.

Dass sich die Menschen in Krisenzeiten gerne auf das wesentliche beschränken und eher an die Ostsee als ans Mittelmeer fahren, zeigen die Investitionen in Ferienimmobilien im vergangenen Jahr. Da lag Deutschland mit 53,3 Prozent der Investments deutlich vor den zweitplatzierten USA, die gerade noch auf 8 Prozent kamen. Gleichzeitig machen kurze Anfahrten und der preisgünstige Urlaub die Ferienimmobilien zu einem krisensicheren Anlageobjekt.

Zwar favorisieren die meisten Deutschen eine Eigennutzung der Ferienimmobilie, dennoch spielen Motive wie eine Nutzung als Vermietungsobjekt und als Kapital- oder Geldanlage mittlerweile eine durchaus große Rolle. Dabei geht der Trend zu einem „Modell aus Selbstnutzung und Vermietung“, wie der geschäftsführender Gesellschafter der Kristensen Group Deutschland, Per Barlag Arnholm, feststellt. Die eingenommenen Mieten von durchschnittlich 13.980 Euro pro Jahr werden in vielen Fällen zur Refinanzierung des Objektes genutzt, immerhin lassen Deutsche sich die eigenen Ferienimmobilien durchschnittlich 196.500 Euro kosten.

Insbesondere Ferienimmobilien in bevorzugten Lagen lohnen gleichzeitig als gute Wertanlage. So gaben 76,7 Prozent der Eigentümer an, daß ihr Ferienhaus bzw. Ferienwohnung im Wert gestiegen ist. „In erstklassigen Strandlagen, wo schon heute freie Ferienhäuser knapp sind, wurde in den vergangenen zehn Jahren eine beachtliche Wertsteigerung verzeichnet“, so Arnholm weiter.

Ostseeurlaub


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