Reeperbahn: neue Bauten verändern das Antlitz der berühmten Lastermeile

14. Mai 2009 | von

Die Hamburger Reeperbahn wird „aufgehübscht“. Der sich schon seit geraumer Zeit vollziehende Wandel des Rotlichtbezirks St.Pauli wird wohl bald auch auf der Amüsiermeile deutlich sichtbar werden – in Form von „tanzenden Türmen“. Auch die „Kulttankstelle“an der Reeperbahn wird wohl weichen müssen.

Der erste Schritt ist bereits getan. Der Besitzer der „Esso“-Station hat sein Grundstück mitsamt den darauf befindlichen Gebäuden vor Kurzem an die Bayerische Bau und Immobilien-Gruppe aus München verkauft. Zwar wird der Tankstellenbetrieb wohl noch einige Jahre aufrecht erhalten, schließlich ist der einstige Inhaber immerhin noch Pächter, dennoch wird das Ende wohl nur eine Frage der Zeit sein. Niemand wird ernsthaft vermuten, dass der Investor dieses Filetgrundstück in Zukunft weiterhin zum Zapfen von Kraftstoff nutzen wird.

Der Verkauf der weit über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus bekannten Tankstelle ist nur ein weiterer Mosaikstein in der Umgestaltung des Rotlichtviertels. Bereits jetzt ist auf dem Gelände der Bavaria-Brauerei zwischen Hopfen- und Bernhard-Nocht-Straße ein ganzes Quartier mit neuen Büros, edlen Eigentumswohnungen und einem Luxushotel entstanden. Ähnlich edel wird es auch am nördlichen Ende der Reeperbahn zugehen. Dort sollen anstelle der abbruchreifen Bowlingbahn zwei „tanzende Bürotürme“ nach einem Entwurf des Architekten Hadi Teherani entstehen. Was aus dem sich ebenfalls dort befindenden Mojo Club wird, ist derzeit allerdings noch unklar.


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