Eine halbe Milliarde für Bundesbauten

23. Mai 2009 | von

Die Vergabe der vom Bund bereitgestellten 500 Milliarden Euro für die Sanierung von Bundesbauten ist beschlossen: Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat am Donnerstag die Verteilung der Mittel bekanntgegeben.

Die 500 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturpaket II für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt worden sind, fließen in mehr als 900 Einzelprojekte. Nach Bereitstellung der Mittel komme es jetzt darauf an, „dass die Projekte zügig losgehen“, so Tiefensee (SPD).

Dem Großteil der Sanierungsvorhaben stehen Gesamtsummen zwischen je 100.000 und 2 Millionen Euro zur Verfügung. Diese sollen vor allem lokalen Unternehmen und dem Handwerk zugutekommen. Bis auf das Haus der Berliner Festspiele (rund 17,2 Milliarden Euro), den Martin-Gropius-Bau in Berlin (rund 11 Millionen Euro) und das Deutsche Biomasse-Zentrum in Leipzig (4 Anträge mit insgesamt 13,9 Millionen Euro) erhalten alle Projekte Fördermengen von unter 10 Millionen Euro. Unter den geförderten Bundesliegenschaften sind auch der Bundesgerichtshof sowie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und ein Teil des Botschafts-Geländes in Kabul.

Bis Mitte des nächsten Jahres müssen die Aufträge vergeben und die Fördermittel bis 2011 ausgegeben sein. Die Sanierungsmaßnahmen für Bundesbauten werden insgesamt mit 1% des Konjunkturpakets II gefördert, dessen Gesamtvolumen bei rund 50 Milliarden Euro liegt.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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