Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 21-2009

24. Mai 2009 | von

Insolvente Maklerunternehmen und Handelsriesen, angeschlagene Banken, Dumpinglöhne am Bau und rechtmäßige Sperrbezirke – da kann nicht mal ein buntes Haus die Stimmung heben.

Ruhrbania soll Mühlheim attraktiver machen. Mühlheim an der Ruhr gehörte bis jetzt nicht zu den Städten, die man unbedingt mal besucht haben muss oder die bei ihren Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Einer der Gründe dafür ist die öde 50er Jahre-Tristesse der Innenstadt, der allerdings die wunderbaren Landschaften entlang der Ruhr gegenüberstehen. Mit dem „Ruhrbania“-Projekt soll nun die Innenstadt näher an den Fluss rücken und hochwertiger Wohnraum geschaffen werden. [Handelsblatt]

Maklerbranche leidet unter Entlassungswelle. Die fetten Jahr sind scheinbar vorbei: Auch in der Maklerbranche ist die Wirtschaftskrise inzwischen angekommen. Nachdem mit der DB-Immobilien bereits ein erstes Beratungshaus in die Insolvenz schlitterte, bauen andere große Unternehmen inzwischen massiv Arbeitsplätze ab. [Welt]

Einfamilienhausnotstand in Ostdeutschland. Günstige gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser in Ostdeutschland sind derzeit äußerst begehrt. Selbst in den hintersten Winkeln Mecklenburg-Vorpommerns steigt die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden. Dabei kann das Angebot nur schwer mit der Nachfrage mithalten – weil zu DDR-Zeiten eher auf Platte als auf Privathäuser gesetzt wurde. [Tagesspiegel]

3.048 neue Wohnungen für Berlin in 2008. Insgesamt wurden in der Bundeshauptstadt im vergangenen Jahr 2.939 Bauvorhaben beendet – ein Rückgang um 13,4 Prozent zum Vorjahr. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen stieg dagegen um 3,1 Prozent. [Property Magazine]

Kaufstadt? Kaufhof und Karstadt wollen fusionieren. Der angeschlagene Handelskonzern Arcandor (ehemals KarstadtQuelle) und Konkurrent Metro planen die Zusammenlegung ihrer Töchter Karstadt und Kaufhof zur „Deutschen Warenhaus AG“. Gleichzeitig möchte Arcandor weiterhin in den Genuss von 650 Millionen Euro Staatshilfe kommen – am 12. Juni werden entsprechende Kredite fällig, die nur bei entsprechenden Bürgschaften verlängert werden. [Spiegel]


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