Aufträge im Baugewerbe brechen weiter ein

26. Mai 2009 | von

Das Baugewerbe leidet trotz der in den Konjunkturpaketen vorgesehen Mittel für Neubau und Sanierung – alleine 500 Millionen Euro sind für Sanierungsvorhaben an Bundesbauten vorgesehen – weiterhin unter der Krise. Allerdings sind die Aufträge im März nicht mehr so stark wie in den Vormonaten eingebrochen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ging der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März – verglichen mit dem Vorjahresmonat – preisbereinigt um 9,1 Prozent zurück. Nach den schweren Einbrüchen im Januar (24,4 Prozent) und Februar (17,5 Prozent) fiel der Auftragsschwund im März somit weniger heftig aus. Für das erste Quartal in 2009 ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein preisbereinigter Rückgang der Aufträge im Bauhauptgewerbe um durchschnittlich 16,4 Prozent.

Besonders der Hochbau leidet mit einem Nachfragerückgang von 13,3 Prozent weiter stark unter der Wirtschaftskrise. Der Tiefbau kam mit einem Auftragsminus von 4,6 Prozent etwas glimpflicher davon.

Der Einbruch in den Auftragsbüchern macht sich auch bei den Beschäftigtenzahlen bemerkbar. Im März waren in der Hoch- und Tiefbaubranche mit ingesamt 676.000 Personen knapp 21.000 Personen weniger beschäftigt als noch vor einem Jahr, was einen Rückgang um 3,0 Prozent entspricht. Parallel dazu ging in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 auch der Umsatz zurück. Mit 13,4 Milliarden Euro lag er 12,9 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahresquartals.

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