Vivacon geht die Luft aus

1. Juni 2009 | von

Das bereits angeschlagene Immobilienunternehmen Vivacon gerät immer mehr in finanzielle Bedrängnis. Das Unternehmen stehe demnach vor einer akuten Liquiditätskrise und verhandle bereits über mögliche Stundungen. Im Gespräch mit den Gläubigerbanken werde auch über ein außergerichtliches Sanierungskonzept verhandelt, so das Unternehmen in einer Pressemeldung.

Laut eigener Aussage wolle man sich von diversen Immobilien trennen, um frisches Kapital in die Kassen zu spülen. Weitere mögliche Schritte zur Geldbeschaffung werden erörtert. Auch personell geht Vivacon neue Wege: Vorstandmitglied Frank Zweigner sowie Aufsichtsratmitglied Walter Gräbner trennen sich von ihren Positionen, Nachfolger wurden keine benannt.

Die Aktie des im SDAX geführten Unternehmens, gab nach Bekanntgabe der Hiobsbotschaft um mehr als ein Viertel nach und schloss am Freitagabend bei 1,16 Euro. Wie es mit Vivacon weitergeht, ist derzeit offen, auch die Veröffentlichung des Konzernberichts für 2008 sei ungewiss, so ein Sprecher des Unternehmens.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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Ein Kommentar zu Vivacon geht die Luft aus

  1. Holger sagt:

    Dann geht es jetzt wohl endgültig los mit den Notverkäufen. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht mit Vivacon und anderen Immo-Unternehmen in Schwierigkeiten.

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