Arcandor stellt Antrag auf Insolvenz

9. Juni 2009 | von

Nachdem die Bundesregierung Anträge sowohl auf eine Bürgschaft als auch auf Notkredite des Staates abgelehnt hatte, hat Arcandor nun Insolvenz angemeldet. Dem Angebot der Regierung, den Antrag nochmals zu verbessern, zog der Handelskonzern schließlich die Insolvenz vor. Die Verhandlungen mit Metro gehen dennoch weiter.

Die Zahlungsunfähigkeit wird voraussichtlich am kommenden Freitag erreicht sein, wenn Darlehen mit einem Gesamtumfang von über 700 Millionen Euro fällig werden. Die Gehälter der 43.000 Mitarbeiter sind bis August gesichert, das Geschäft soll unverändert weiterlaufen. Das Amtsgericht Essen, bei dem der Insolvenzantrag gestellt wurde, entscheidet nun unter anderem über die Zukunft der zahlreichen Filialen. Arcandor-Vorstandsvorsitzender Karl-Gerhard Eick betonte derweil, dass er sich auch während des Insolvenzverfahrens dafür einsetzen werde, Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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