Vivacon: die ersten vier Tochterunternehmen melden Insolvenz an

19. Juni 2009 | von

Dem Mutterkonzern „zuliebe“: vier Objektgesellschaften der Vivacon AG sind zahlungsunfähig und haben einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Köln gestellt.

Demnach musste sich die Geschäftsführung zu diesem Schritt entschließen, da eine vorhandene Liquiditätslücke kurzfristig nicht mehr geschlossen werden konnte. Die betroffenen Gesellschaften sind sogenannte Bestandshaltungsgesellschaften, die Wohnimmobilien in Salzgitter und Kassel umfassen. Somit sind gut 40 Prozent der rund 10.000 Wohneinheiten der Vivacon AG von der Insolvenz betroffen.

Der Insolvenzantrag ist Teil der aktuellen Sanierungsbemühungen und soll vor allem die Liquidität des Mutterkonzerns Vivacon sichern. Im Zuge dessen hatte sich Vivacon Anfang Juni bereits von fünf Development-Projekten in Berlin, Hamburg und Düsseldorf getrennt, die mit einem Projektvolumen von 345 Millionen Euro an einen ausländischen Investor gingen.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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