Jobs‘ alte Villa zieht um

29. Juli 2009 | von

Bei Apple liegen Steve Jobs die Jünger zu Füßen, mit seinen Nachbarn hat er es dagegen nicht ganz so leicht. Seit Jahren verhindern sie Jobs‘ Pläne, seine alte und schon lange nicht mehr bewohnte Villa im kalifornischen Woodside abreissen zu lassen. Nun deutet sich aber eine Lösung des Streits um die „Jackling Mansion“ an.

Jobs erwarb das Anwesen in den 80er Jahren, kurz nachdem der erste, noch in einer Garage zusammengeschraubte Mac sich auf den Weg machte, die Computerwelt zu revolutionieren. Doch im Gegensatz zu seiner Firma, die später auch durch ihre stylisch designten Produkte Kultstatus erlangte, griff er bei seiner ersten Villa daneben. Jobs bezeichnete das historische Anwesen später als „eine der größten Abscheulichkeiten des Hausbaus, die ich je gesehen habe“ und zog 10 Jahre später in eine andere Bleibe um.

Das 1926 durch den berühmten Architekten George Washington Smith im Kolonialstil erbaute Haus mit einer auf 30 Zimmer verteilten Wohnfläche von 1.600 m² verfiel in der Zwischenzeit allerdings zusehends, weil Jobs dort nicht mehr wohnen wollte, er das Haus aber auch nicht abreissen durfte: Eine Gruppe von Denkmalschützern namens „Uphold Our Heritage“ zog mehrmals gegen den Abriss vor Gericht und bekam recht.

Nach acht Prozessjahren könnte es nun aber zu einer Lösung kommen. Ein Fan des Architekten bot an, das Haus abtragen und an anderer Stelle originalgetreu wieder aufbauen zu lassen. Der Gemeinderat gab bereits grünes Licht für das Vorhaben, nun muss nur noch Jobs zustimmen. Der Apple-CEO müsste nur noch 425.000 Euro investieren, um die Architektur des Gebäudes zu dokumentieren.

Fotos der verfallenen Villa.


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