15 Städte in der zweiten Runde des Wettbewerbs „Energieeffiziente Stadt“

8. September 2009 | von

Zu hoher Energieverbrauch – fast schon bedrohlich hängt dieses Thema über ziemlich jeder Stadt, jedem Haushalt. Damit das nicht so bleibt, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem es darum geht, Ideen zu Technologien und Dienstleistungen zu entwickeln, mit denen Städte energieeffizienter werden. Jetzt ist der Startschuss für die zweite Runde gefallen.

Ursprünglich hatten sich 72 Städte beim Wettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung angemeldet, jetzt sind 15 von ihnen in die zweite Runde gekommen. Diese erhalten nun eine Förderung, die in die Entwicklung von Konzepten zum Thema Klimaschutz fließen sollen. Wenn sie ihre Ideen weiterentwickelt haben, können bis zu fünf der Städte darauf hoffen, dass ihre Konzepte dann ausgewählt und praktisch umgesetzt werden. Außerdem winkt den Siegern eine weitere, jährliche Förderung von Seiten des Bundes.

Unter den Städten, die sich über Fördermittel freuen dürfen, ist auch Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg. Die Stadt betreibt seit Jahren aktiven Klimaschutz, ist im Klimabündnis der europäischen Städte zum Erhalt der Erdatmosphäre organisiert und hat im Rahmen eines Projektes Magdeburger Schulen schon knapp 175.000 Euro an Energiekosten gespart. Außerdem finden sich kommunale Gebäude in der „Dachbörse“ und bieten damit Platz für Photovoltaikanlagen. Auf das Konzept „Energieeffiziente Stadt“ aus Sachsen-Anhalt, für das jetzt Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung stehen, darf man also gespannt sein.

Im Rahmen des Wettbewerbes sollen Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, mithilfe derer das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, erreicht werden kann. Neben Magdeburg konnten auch Hamburg, Oldenburg, Wolfhagen, Leipzig, Delitzsch, Göda, Schneeberg, Landau, Stuttgart, Schwäbisch Gmünd, München und Rosenheim überzeugen. Das am stärksten vertretene Bundesland ist Nordrhein-Westfalen mit gleich vier Städten: Aachen, Duisburg, Essen und Düsseldorf haben es in die zweite Runde des Wettbewerbes geschafft.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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