Haus schon im Herbst Winterfest machen

14. Oktober 2009 | von

Wer es nicht schon angesichts der Paletten von Schoko-Weihnachtsmännern und Lebkuchen im Supermarkt bemerkt hat, für den sind die inzwischen empfindlich kühlen Temperaturen wohl ein untrügliches Zeichen: Der Herbst ist da. Und als ob schmuddeliges Wetter und frühe Dunkelheit nicht schon schlimm genug wären, sollte man als Hausbesitzer bereits jetzt an den Winter denken – denn der steht schneller vor der Tür, als einem lieb sein kann. Bis dahin sollte man sein Heim durchgecheckt und winterfest gemacht haben.

Auch wenn das Wetter im Herbst bereits einige Kapriolen bereithält, die den eigenen vier Wänden unter Umständen doch sehr zusetzen können, ist jetzt der optimale Zeitpunkt, das Haus auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Denn getreu dem Motto, dass Vorbeugen besser ist als sich die Schuhe zu besudeln, können bereits einfache Maßnahmen Schäden und deren spätere kostspielige Reparatur vermeiden.

Allen voran sollte das Dach einer Überprüfung unterzogen werden, schließlich bietet es sämtlichen Witterungseinflüssen, sei es Regen, Hagel oder Schnee, eine große Angriffsfläche, sodass auch kleine Schäden mit der Zeit große Auswirkungen haben können. Wenn hier undichte Stellen auftreten, kann Wasser eindringen und sowohl Feuchtigkeits- als auch Frostschäden verursachen. Da auch der derzeitige Wechsel von zum Teil warmen Tagen und frostig kalten Nächten dem Dach zusetzt, sollte hier besonders genau geprüft werden.

Auch herbstlich buntes Laub hat seine Schattenseiten. So mutiert ein Gehweg bei Nässe auch mal zu einer Rutschbahn, wenn das feuchte Laub den Untergrund bedeckt. Aussentreppen können mit rutschhemmenden, strapazierfähigen und langlebigen Anti-Rutschbelägen vor Beschädigungen geschützt werden, zudem wird die Gefahr des Ausrutschens vermindert. Aber auch in Dachrinnen und Fallrohren können Laub und Schmutz für Ärger sorgen. Werden sie durch Blattwerk verstopft, staut sich das Wasser in den Rohren, was dazu führen kann, dass einerseits das überlaufende Wasser die Fassade durchfeuchtet und es andererseits bei Minustemperaturen gefriert, was zu Schäden am Rohr führt. Auch Aussenwasserhähne sollten zum Schutz vor Frostschäden von innen gesperrt werden.

Damit nicht unnötig Energie verloren geht, sollten Fenster und Türen auf Dichtheit und Funktionstüchtigkeit gecheckt werden. Dazu gehören auch Scharniere und Dichtungsgummis, die geölt und eingefettet werden sollten, damit die Fenster komplett schließen und die Dichtung nicht porös wird. Dabei empfiehlt es sich, gleich auch die Fassade auf mögliche feuchte Stellen, Risse oder andere Mängel zu überprüfen.

Auch wenn sie nicht direkt der Witterung ausgesetzt ist, sollte auch die Heizung einem Check unterzogen werden, schließlich ist sie im Winter unverzichtbar. Die Reinigung von Bauteilen und das richtige Einstellen der Heizung hilft, die Lebensdauer zu verlängern und Heikosten zu sparen – „dank“ teurer Energiekosten sicher nicht das schlechteste Argument.


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