Grünes Licht für GSW-Börsengang, rote Karte für iMakler – Immobilien-News und Themen KW 17-2010

2. Mai 2010 | von

GSW-Börsengang: Goldman Sachs wirbt für Berliner Wohnungen
Nachdem der Berliner Senat grünes Licht für den Börsengang des zuvor gemeinnützigen Wohnungsverwalters GSW gegeben hat, wirbt der Besitzer Goldman Sachs jetzt mit einer hohen Dividendenrendite von sechs Prozent – ob es diese tatsächlich gibt, ist unsicher. Mit der Berliner Immobiliengesellschaft GSW ist die Reihe der Börsengänge vorläufig beendet. [WiWo]

„iMakler“ meldet Insolvenz an
Das Festpreis-Makler-Modell „iMakler“ in Deutschland sah sich jetzt aufgrund einer geplatzten Zwischenfinanzierung und hitzigen Diskussionen im Gesellschafterkreis gezwungen, Insolvenz zu beantragen. Konzept des Unternehmens war der provisionsfreie Verkauf privater Wohnimmobilien durch einen Vermittlungsfestpreis, von dem das Management laut dem Geschäftsleitungsmitglied Harald Blumenauer auch weiterhin überzeugt ist. [Haufe]

IVD fordert Mietrechtsänderung zum Schutz vor Mietbetrügern
Die Debatte um sogenannte Mietnomaden, die für private Hauseigentümer schnell existenzbedrohend werden können, ist neu entfacht. Der Immobilienverband IVD fordert nun Gesetzesänderungen zugunsten der Vermieter, um mehr Handlungsspielraum gegen kriminelle Mieter zu schaffen. [Welt]

Eigentümer müssen selbst bei privatem Verlustrisiko für Denkmalschutz sorgen
Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, ist der Besitzer auch dann dazu verpflichtet, sich um dessen Erhalt zu kümmern, wenn ihm dies Verluste bereitet, das geht aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hervor. Im konkreten Fall wollte der Kläger eine Schlosskapelle abreißen, was ihm vom Landkreis Mayen-Koblenz untersagt wurde. [Fokus]

Ermittlung des Bedarfs an Neubauwohnungen bereitet Verwirrung
Die Prognosen zum Bedarf an neu gebauten Wohnungen in der Bundesrepublik geben zurzeit Anlass zur Verwirrung. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung schwankt der Bedarf bis 2020 zwischen 140 000 und 400 000. Es wird nun versucht, eine Erklärung für die Abweichungen zu finden. [Faz]


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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