Neue Studien und Distressed Sales: Immobilien-News und Themen KW 32-2010

15. August 2010 | von

Neue Zahlen zur Bauwirtschaft veröffentlicht. Der aktuellen Broschüre „Wohnen und Bauen in Zahlen 2009/2010“ des Bundesbauministeriums zufolge ist die Zahl der Einpersonenhaushalte in Deutschland im Zeitraum 2009/2010 angestiegen und der Abwärtstrend bei den Baugenehmigungen erstmals seit den 1990er Jahren gestoppt. Trotzdem verlaufen die Wohnungsmieten genauso wie die Immobilienpreise hierzulande im Vergleich zu den internationalen Wohnungs- und Immobilienmärkten stabil. [Haufe]

Brandenburg: Neubau von Mietwohnungen wird wieder gefördert. Bis 2013 sollen mithilfe von 30 Millionen Euro vom Bund etwa 1000 Mietwohnungen in Brandenburg neu entstehen. Die Landeshauptstadt Potsdam wird sich am Fördermittelwettbewerb für Mietwohnungsneubau des Infrastrukturministeriums Brandenburg beteiligen – Ziel ist es, kostengünstigen Wohnraum anzubieten. [Property Magazine]

Kritik an Kürzung der Städtebauförderung. Brandenburgs Städte üben heftige Kritik an den von Bundesbauminister Peter Ramsauer bei der Städtebauförderung geplanten massiven Kürzungen. Auch die von der brandenburgischen Landesregierung verhängte Haushaltssperre verursachte keine positiven Reaktionen. Laut Friedhelm Boginski, dem Vorsitzenden des Innenstadtforums, sei diese „Gift für die wieder anziehende Konjunktur und ein fatales Signal an den Bund“. [BBU]

Makler jubilieren dank günstiger Baufinanzierung. Sichere Werte, Betongold und inflationssicher – all die guten Gründe für Immobilien sind in der letzten Zeit wahrlich nicht selten aufgezählt worden. Dazu kommen noch die günstigen Konditionen für die Finanzierung – die Immobilienmakler können sich derzeit wahrlich die Hände reiben. [Spiegel Online]


Anzahl an Immobilien-Notverkäufen in Deutschland ist gestiegen.
Die Zahl der Notverkäufe von Immobilien, sogenannter „Distressed Sales“, ist im zweiten Quartal dieses Jahres in Deutschland noch weiter angestiegen als zu Beginn des Jahres. Das stellte die „Royal Institution of Chartered Surveyors“ (RICS) in ihrem jüngsten „Distressed Property Monitor“ fest. In den meisten anderen weltweit untersuchten Ländern sei der Anstieg an Notverkäufen jedoch bescheidener ausgefallen als im ersten Quartal. [Haufe]


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