Immobilien Florida – nach wie vor ein Paradies für Schnäppchenjäger

18. September 2010 | von

Nach dem Platzen der Immobilienblase im Zuge der US-Subprimekrise leidet der Immobilienmarkt in Florida nun unter der anhaltenden Arbeitslosigkeit. Durch die ungehemmte Kreditvergabe zum Kauf von Immobilien in Florida wurde zwischen 2002 und 2007 ein Jahrhundertboom angeheizt.

Während zu Zeiten der sich anschließenden Subprime-Krise steigende Zinsen der Auslöser für Zwangsversteigerungen für fällige Hypothekenkredite waren, sieht sich der Immobilienmarkt in den USA heute steigenden Zahlungsausfällen aufgrund des Arbeitsplatzverlustes der Kreditnehmer gegenüber. Nach einem dramatischen Verfall der zuvor exorbitant angestiegenen Immobilienpreise traf es vor allem die Immobilien-Hotspots wie Florida und Kalifornien besonders hart. So lagen während des Immobilienhypes an der Westküste Floridas in Cape Coral und Fort Myers die durchschnittlichen Verkaufspreise für Einfamilienhäuser im April 2007 bei $264,000. Im Juli 2010 liegt der Durchschnittspreis nun bei ca. $87,500. Dieser Tiefpunkt wird nur noch von den Zahlen für April 2009 mit $80,000 übertroffen. An der Ostküste Floridas im Bereich Miami und Fort Lauderdale sieht es nicht besser aus.

Die extrem niedrigen Durchschnittspreise der Immobilien in Florida dürfen allerdings über eine Tatsache nicht hinwegtäuschen: 80 Prozent der angebotenen Häuser sind zwar solide in Massivbauart und mit Pool gebaut, jedoch meist an durchschnittlichen Standorten angesiedelt. TOP-Lagen mit Bootszugang zum Golf von Mexiko, überdurchschnittlicher Ausstattung und hervorragendem Wertsteigerungs- und Vermietungspotential sucht man in dieser Preislage allerdings vergeblich. Ein lukrativer Hauskauf in Florida beginnt unter Investmentaspekten bei mindestens $250,000 bis $300,000. Diese Häuser wurden zu Zeiten des Immobilienbooms für $400,000 bis $500,000 verkauft. Die viel gepriesenen Schnäppchen der Short Sales werden allerdings laut Statistik nur zu 20 Prozent realisiert und dann auch so gut wie nie zum angebotenen Verkaufspreis, da die Hypothekengeber meist nicht mitspielen aufgrund einer zu hohen Hypothekenbelastung der Immobilie.

Wer keinen Wert auf überdurchschnittliches, künftiges Wertsteigerungspotential legt und eine Immobilie überwiegend zur Selbstnutzung ohne Bootszugang zum Golf von Mexiko sucht, wird an der Westküste Floridas im Bereich von Cape Coral und Fort Myers bereits bei $140,000 mit qualitativ sehr guten Häusern ab Baujahr 2002 in Massivbauart fündig – Doppelgarage, großer Pool und mindestens 180 Quadratmeter Wohnfläche inklusive.

Während der Immobilienüberhang in normalen wirtschaftlichen Zeiten zwischen 2 bis 3 Monaten einer Jahresproduktion beträgt, liegt er heute in den USA bei sagenhaften 9 Monaten. Dies ist jedoch nicht in allen Regionen der Fall. Während Städte wie Detroit völlig am Boden liegen, keimt andernorts bereits wieder Hoffnung auf. In der Region Cape Coral schwankt der Immobilienüberhang in den letzten Monate zwischen 2,3 und 4 Monaten einer Jahresproduktion und die Preise bewegen sich seit Monaten nur mehr seitwärts und nicht mehr abwärts. Im Vergleich zum Frühjahr 2009 ist sogar eine Preissteigerung von durchschnittlich 10 Prozent zu verzeichnen.

In Zeiten, in denen für viele Investoren das Primärziel nicht mehr die schnelle und extreme Rendite darstellt, sondern überwiegend der Kapitalerhalt fokussiert wird, bietet sich ein lukrativer Immobilienkauf in kollabierten Immobilienmärkten an: Einstieg zum Tiefpunkt in hochwertige Immobilien an international gefragten Standorten wie Florida in TOP-Lagen, lukrative Vermietung an eine gehobene Mietklientel mit ausgezeichneten Aussichten auf mittel- und langfristige Wertsteigerungen. Diese Optionen setzen zwei Aspekte voraus. Zum Einen sollte ein Haus in Florida nur über einen professionellen Broker gekauft werden, der den Standort und die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten sehr genau kennt, zum Anderen sollte sich nach dem Kauf eine hervorragende Objekt- und Kundenbetreuung anschließen. Der After-Sales-Service ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren des Erwerbs einer Auslandsimmobilie. Wer einen Hauskauf in Florida in Erwägung zieht, sollte sich seine Partner also sehr genau aussuchen.

Ein professionelles Property Management übernimmt nach dem Kauf einer Immobilie in Florida anschließend die komplette Vermarktung Ihrer Ferienvilla von der Kundenakquise über die Betreuung der Feriengäste bis zur kompletten Abrechnung einschließlich der steuerlichen Abrechnung (Sales Tax und Tourist Tax) mit den US-Behörden. Sie erhalten zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraumes die gesamten Abrechnungsunterlagen zur Weiterbearbeitung durch Ihren Steuerberater. Die Grunddevise muss lauten: Alles aus einer Hand, vom Ankauf bis zur anschließenden Verwaltung und Vermarktung der Immobilie. Kein Hausverwalter, der auch als Makler tätig ist, wird Ihnen eine Schrottimmobilie verkaufen, welche er anschließend verwalten muss. NMB Florida Realty vermittelt, baut und betreut seit 15 Jahren mit seinen Partnerunternehmen hochwertige Immobilien in Florida und besitzt einen ausgezeichneten Ruf bei seinen internationalen Kunden.


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