Achtung: gefälschte Stromrechnungen im Umlauf

20. Oktober 2010 | von

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnt vor gefälschten Stromrechnungen, die derzeit bundesweit im Umlauf sind. Verbrauchern wird geraten, jede Rechnung genauestens zu prüfen und auf keinen Fall Geld zu überweisen.

Achtung bei Stromnachzahlungen: Als wären die Nebenkosten nicht schon hoch genug, flattern ahnungslosen Verbrauchern bundesweit jetzt auch noch gefälschte Stromrechnungen ins Haus, die zu erheblichen Nachzahlungen auffordern. Eine vermeintliche Abrechnung sowie ein bereits vorgefertigter Überweisungsträger liegen den fingierten Rechnungen bei.

Für die betroffenen Stromkunden erwecken die Nachzahlungen auf den ersten Blick tatsächlich den Anschein, rechtmäßig zu sein, da auf dem Briefkopf der Rechungen von einer „Stadtwerke GmbH“ die Rede ist, was die Abrechnungen für viele seriös erscheinen lässt. Doch scheinbar stehen hinter den Schreiben Trickbetrüger, die sich mit den Geldern der Verbraucher bereichern wollen. Viele Kunden nehmen die Nachzahlungsaufforderungen demnach nichts ahnend hin und zahlen, da sie nicht damit rechnen, dass es sich um Fälschungen handeln könnte.

Was tun bei gefälschten Rechnungen?

Verbraucherorganisationen raten betroffenen Kunden, zunächst kein Geld zu zahlen und sich bei vorhandenen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Rechnungen direkt bei den jeweiligen Stadtwerken nachzufragen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass auf den Rechnungen der Name des Energieversorgers sowie auch die Kundennummer des Verbrauchers aufgeführt ist. Eine Möglichkeit, die Echtheit der Rechnungen zu prüfen, ist ein Anruf bei der auf dem Schreiben angegebenen Telefonnummer. Bei den gefälschten Forderungen sei der VKU zufolge niemand zu erreichen gewesen. Entdeckt ein Verbraucher den Betrug, raten die Städtischen Werke, das Schreiben direkt an die Polizei weiterzuleiten.


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