Wie Sie trotz Eiseskälte Heizkosten sparen

27. Dezember 2010 | von

Schmuddelwetter und Minustemperaturen lassen jedes Jahr die Menschen während der Wintermonate zu wahren Couchpotatos mutieren. Damit es dort auch ohne Decke so richtig gemütlich wird, muss es ansprechend warm sein. Mit Blick auf die letzte Nebenkostenabrechnung verzichten viele auf das Aufdrehen der Heizung – dabei lassen mit einfachen Tricks wohlige Wärme und überschaubare Nebenkosten vereinbaren.

Bei den momentanen Temperaturen zieht es viele Menschen nicht mehr all zu oft aus ihren Wohnungen – lieber bleibt man daheim im Warmen und macht es sich gemütlich. ,Warm‘ ist hier das Stichwort, denn in vielen Haushalten laufen die Heizungen sowohl tagsüber als auch in der Nacht – dass die Heizkostenabrechnungen danach höher ausfallen könne als gewohnt, ist da nicht weiter verwunderlich. Für alle, die es zu Haus warm haben wollen, auf hohe Heizkosten jedoch gut und gerne verzichten möchten, gibt es vom Mieterverein Giessen einige Tipps.

Da in vielen Wohnungen die Heizungen auf Hochtouren laufen, sind die Räume oft überhitzt. Das heißt, die Innentemperatur ist deutlich höher als nötig. Eine geringe Senkung der Temperatur (Minimum ein Grad Celsius) bedeutet da schon eine Energieeinsparung von etwa sechs Prozent! Zudem sollten Türen zwischen unterschiedlich temperierten Räumen stets geschlossen werden, da sonst die warme Luft in die kälteren Räume entweicht. Um es morgens warm zu haben, muss die Heizung auch nicht unbedingt die ganze Nacht hoch aufgedreht sein, denn moderne Heizkörper können mittlerweile zeitgenau eingestellt werden und erwärmen sich schnell. Außerdem sollte die Heizung beim Verlassen der Wohnung nicht völlig abgedreht werden, da ständiges Auskühlen und erneutes Aufheizen der Wohnung mehr Energie verbraucht als eine konstant gehaltene Durchschnittstemperatur.

Dämmung hilft

Ein weiterer heikler Punkt ist die Dämmung der Heizung. Ein Teil der Wärme geht bei Heizkörpern auf dem Transportweg durch schlecht gedämmte Rohre verloren, was sich durch einfache und günstige Rohrdämmung beheben lässt. Auch die Wand hinter dem Heizkörper ist oft ein Problem. Mit Dämmstoffen aus dem Baumarkt lassen sich auch Heizkörper entsprechend dämmen: hinter dem Heizkörper wird ein mit einer Aluminiumfolie beschichteten Dämmstoff angebracht, was einen verminderten Energieverbrauch für das Beheizen von Wänden bewirkt. Undichte Fenster und Türen können zudem mit Dichtungsbändern oder Dichtprofilen abgedichtet werden. Wenn Sie Ihre Wohnung lüften, dann nicht mit angekippten Fenstern, sondern mit komplett geöffneten Fenstern, sodass ein Durchzug entsteht.


Artikel bewerten und teilen:
VN:F [1.9.19_1165]
0
Dieser Beitrag wurde unter Energie, Ratgeber abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Wie Sie trotz Eiseskälte Heizkosten sparen

  1. Jeff sagt:

    So einen Heizkörper- Aluminiumfolie – Dämmstoff brauche ich auch. Bin nur bisher nirgendwo drauf gestoßen und weiß nicht so recht wo mans kaufen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.