Immobilien-News und Themen KW 03-2011

23. Januar 2011 | von

WEG stellt Eigentümern den Strom ab. Wenn ein Wohnungseigentümer seinen Strom zwar direkt beim Versorger bezahlt, die genutzte Leitung jedoch Gemeinschaftseigentum ist, kann die jeweilige WEG dem Eigentümer die Stromzufuhr abstellen. Das Landgericht München entschied in einem dem Urteil vorausgegangen Fall zugunsten einer WEG, die gegen einen Mieteigentümer eine Versorgungssperre verhängt, da dieser seinen Wohngeldzahlungen nicht nachkam. [Haufe]

Degi Europa: Erste Tranche an die Investoren.
Die rund 90.000 Anleger des offenen Immobilienfonds „Degi Europa“ können sich auf Ende Januar freuen, denn der Fonds schüttet die ersten 20 Prozent seines Nettovermögens an die Investoren aus. Bereits Ende Oktober stand fest, dass es zu einer Abwicklung des Fonds kommen würde. Die nächste Auszahlung an die Investoren wird voraussichtlich im Juli 2011 stattfinden. [Cash]

Korrektur der Nebenkosten vom Vermieter erlaubt. Durch falsche Nebenkostenabrechnungen kommt es immer wieder zum Streit mit dem Vermieter, doch was tun, wenn der Fehler behoben werden soll? Wie der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschied, sind Vermieter dazu berechtigt, Nebenkostenabrechnungen auch nachträglich zu ändern. [Capital]

Die Irrtümer mit der Maklerprovision. Wer auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus ist und dafür einen Makler zu Rate zieht, muss häufig mit hohen Provisionen rechnen. Doch warum die sollen die Honorare von Mietern oder Käufern alleine getragen werden? Von Seiten der SPD-Fraktion wurde bereits eine Aufteilung der Vermittlungsgebühr auch auf Vermieter und Verkäufer gefordert, bis jetzt steht die Partei aber noch allein mit ihrem Vorschlag. Was viele nicht wissen: Maklerprovisionen sind nicht in jedem Fall zu zahlen. [Focus]

Höhere Mieten durch Klimaschutz. Mehrere Berliner Wohnungsbaugesellschaften kündigten ihren Mietern aufgrund umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen Mietpreissteigerungen von bis zu 100 Prozent an. Auch Befürchtungen, kommunale Betriebe würden die Mietentwicklung in Berlin nutzen, um Eigenprofit zu erlangen, wurden bereits laut. [Welt]


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