Immobilien-News und Themen KW 23-2011

13. Juni 2011 | von

Umfrage bestätigt: Beim Immobilienkauf spielen Emotionen für Männer nur eine untergeordnete Rolle. Wenn Männer eine Immobilie erwerben wollen, gehen sie fühlbar emotionsloser vor als Frauen. Fast jeder zehnte Mann ist in der Lage, persönliche Gefühle beim Immobilienerwerb völlig auszublenden, während dies nur fünf Prozent der Frauen gelingt. [Deal-Magazin]

Studie bescheinigt Immobilienbranche besonnene Personalentscheidungen. Ein Aspekt des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index ist die Rubrik „Personal“. Im Mai zeigt die Studie, dass die Immobilienbranche auf bedachte Personalentscheidungen statt hire and fire-Mentalität setzt. Die eher konservative und zurückhaltende Personalpolitik wertschätzt qualifizierte Mitarbeiter als wertvolles Rückgrat der Immobilienwirtschaft, die es auch in schwächeren Konjunkturphasen zu halten gilt. [Immobilienscout24]

ZIA begrüßt steuerliche Anreize für energetisches Bauen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) riet bereits 2008 dazu, energetisches Sanieren mit steuerlichen Begünstigungen attraktiv zu gestalten, und hatte den Vorschlag seitdem immer wieder erneuert. Nun endlich hat sich auch die Bundesregierung für diese Vorgehensweise ausgesprochen. [ZIA]

Gagfah vs. Dersden: nächste Runde. William Brennan tritt nach. Der unter Verdacht auf Insiderhandel stehende Gagfah-Chef behauptet nun, die Klage der Stadt Dresden sei aus Geldnöten entstanden. „Wir befolgen alle Verträge penibel. Ich halte diese Klage für missbräuchlich und unbegründet“, so Brennan am Samstag gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Die Stadt hatte das Wohnungsunternehmen wegen Vertragsbruchs verklagt. [Immobilien-Zeitung]

Mieterhöhungen haben in Berlin nicht zu mehr Immobilienkäufen geführt. Berlin kann sich mit Fug und Recht „Mieterhauptstadt“ nennen: Trotz permanent ansteigenden Mietpreise sind Eigentumswohnungen eher selten. Laut Geomarketinggesellschaft „Infas Geodaten“ dominieren nach wie vor in allen 81 Stadtteilen die Mieter (in der gesamten Hauptstadt 85%). [berlin.de]

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Uni Leipzig belegen: Keine steigenden Strompreise aufgrund des Atomausstiegs. Eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung bringt zutage, was Kernkraftbefürworter gern anders propagieren: Die Preise für Strom werden durch den Ausstieg aus der Atomkraft nicht nach oben getrieben. Auch der Ausstoß von Treibhausgasen wird dadurch nicht erhöht. [Welt]

Osram vermeldet Wachstumsrückgang bei den Energiesparlampen. Die Energiesparlampe scheint schon ausgedient zu haben, der Nachfolger „LED“ steht in den Startlöchern. Der Vorteil der neuen Leuchtdioden ist , dass sie mehr Strom sparen als ihre Vorgänger, länger halten, keine Anlaufzeit benötigen und ein wärmeres Licht erzeugen. Nachteil ist der Preis: LED-Leutmittel sind vergleichsweise preisintensiv. Die Siemens-Tochter Osram macht mit LED bereits jetzt schon 20 Prozent ihres Umsatzes von 4,7 Milliarden Euro. Energiesparlampen waren in den letzten Wochen wegen giftiger Stoffe in Verruf geraten. [Focus]


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion

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