Immobilien-News und Themen KW 43-2011

30. Oktober 2011 | von

Auch Grunderwerbssteuer in Mecklenburg-Vorpommern steigt. Wie Finanzministerin Heike Polzin (SPD) verlauten ließ, wird in Mecklenburg-Vorpommern die Grunderwerbssteuer von 3,5 Prozent auf 5 Prozent erhöht. Die Erhöhung gilt ab 2012 und wirkt sich nicht rückwirkend aus, so Polzin am Rande der Fachtagung „Steuern, Recht, Wirtschaft“ in Rostock. Durch die maßnahme werden jährliche Mehreinnahmen von rund 30 Millionen Euro für den Landeshaushalt erwartet. [Ostsee-Zeitung]

Magdeburg: Stadtumbau wird mit 9,5 Millionen Euro unterstützt. Für die Stadtentwicklung erhält Magdeburg 9,5 Millionen Euro. Die eine Hälfte des Geldes wird vom Bund, die andere vom Land beigesteuert. Verwendungszweck sollen laut Verkehrsministerium Sanierungen, der Abriss maroder, ungenutzter Häuser oder auch die Verbesserung des Wohnumfeldes sein. Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt stehen Magdeburg insgesamt 12,3 Millionen Euro zur Verfügung. [Haufe]

Umfrage: Bei Wohnungsbesichtigungen Werktage bevorzugt. Die repräsentative Umfrage „Wohnen und Leben Sommer 2011“ von immowelt.de hat ergeben, dass 76 Prozent der Deutschen Immobilien am liebsten unter der Woche besichtigen. Davon ziehen 43 Prozent Abendtermine vor. Dieses Ergebnis ist insofern erstaunlich, als dass abends Mängel in der Wohnung oder am Haus weniger gut erkannt werden können als bei Tageslicht, ebenso die Helligkeit der Immobilie. Die 40 Prozent der Befragten, die angaben, Wohnungen und Häuser gern am Wochenende in Augenschein zu nehmen, müssen mit der Problematik leben, dass Faktoren wie Berufsverkehr oder der Lärm der unter der Woche vermehrt fahrenden Öffentlichen Verkehrsmittel nicht in die Entscheidung mit einbezogen werden können. [Düsseldorf Business]

Aktuelles Ranking entlarvt Deutschlands teuerste Miet-Städte. Das Handelsblatt hat ein Ranking veröffentlich, in dem unter anderem die höchsten Durchschnittsmieten in Deutschland gelistet sind. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist nach wie vor München mit einem Durchschnitt von 12,89 Euro Miete pro Quadratmeter, gefolgt von Frankfurt am Main (11,56 Euro) und Hamburg (11,46 Euro). Der günstigste Mietpreis in Deutschland bietet sich in Wismar mit nur 3,62 Euro pro Quadratmeter, gefolgt vom oberfränkischen Hof (4,57 Euro) und Pirmasens (5,09 Euro). [Handelsblatt]

Vermietung: Vergessene Sachen dürfen nicht weggeworfen werden. Wenn der Mieter nach dem Auszug etwas in der alten Wohnung vergessen hat, darf der Vermieter die Sachen nicht einfach entsorgen. Die zurückgelassenen Gegenstände müssen – je nach Wert und Umfang – etwa zwei Monate aufbewahrt werden. Außerdem sollte der Vermieter nach Aussage des Mietervereins München den Mieter darüber in Kenntnis setzen, dass er Sachen in der Wohnung liegen gelassen hat. Wertlose Gegenstände oder gar Müll dürfen jedoch auf Kosten des Mieters entsorgt werden. [Stern]


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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