Die richtige Planung beim Umzug beugt Chaos und Stress vor

24. Dezember 2011 | von

Wer schon einmal umgezogen ist, weiß dass der Wohnungswechsel alles andere als ein einfaches und schnelles Unterfangen ist. Eine richtige Planung und Organisation sind das A und O, damit ein Umzug nicht im absoluten Chaos endet.

Die Checkliste als Fels in der Brandung

Die einen hassen sie, die anderen können nicht ohne sie – die Checkliste. Man mag von ihr halten was man will, aber bei einem Umzug ist sie unerlässlich, damit auch nichts vergessen wird.

Wer vor einem Wohnungswechsel steht, muss nicht nur planen wie viele Umzugskisten und Helfer er benötigt, insbesondere die lästigen administrativen Aufgaben, werden oft verschoben und schlussendlich gar vergessen. Hierzu zählen beispielsweise die Kündigung oder Ummeldungen diverser Anbieter und Behörden, wie der Internet- und Telefonprovider, Kabelanschluss, Strom- und Gasanbieter und natürlich ortsabhängige Behörden, wie das Finanzamt oder der Kindergarten. Oft vergessen und dabei so wichtig, wenn man nicht gerade von Zuhause oder aus einer WG auszieht, ist der Nachsendeantrag bei der Post.

Viele dieser Ummelde-Prozeduren lassen sich inzwischen ganz bequem übers Internet erledigen, ohne etliche Gänge zu Behörden und zum Briefkasten.

Der Umzug – da braucht es mehr als nur Muskelkraft

Dass man bereits zum Kisten packen Köpfchen braucht und nicht alle Bücher in einen Karton schmeißt, das müsste auch dem unerfahrensten Wohnungswechsler bewusst sein. Angefangen bei der Kalkulation der benötigten Umzugskartons, dem Besorgen dieser, über das Packen an sich und das Beschriften der Kisten – nichts davon sollte unüberlegt passieren. Denn wer mit Köpfchen packt, der spart sich Unmengen an Zeit und Nerven beim späteren Auspacken. Der passende Umzugswagen, Werkzeug und Hilfsmittel wie eine stabile und praktische Sackkarre und auch die Helfer sollten rechtzeitig organisiert werden. Zwar funktionieren auch spontane und provisorische Barrikaden auf dem Seitenstreifen vor der Haustür, sicher dass man tatsächlich Platz genug für den Umzugswagen und keine Schwierigkeiten mit anderen Anwohnern oder der Polizei bekommt, ist man nur, wenn man vorher ein vorübergehendes Halteverbot bei der Stadt beantragt.

Profis übernehmen Zeit und Kraft aber nicht die Planung

Wer sich den Großteil der Arbeit ersparen möchte, kann natürlich auch ein Speditionsunternehmen beauftragen. Die Profis kümmern sich sich dann nicht nur um die Bereitstellung des Verpackungsmaterials, das Halteverbot, das Schleppen und teilweise auch den Aufbau der Möbel in der neuen Wohnung, zudem schließt man mit der Beauftragung eines professionellen Unternehmens auch eine Versicherung ab. Durch diese werden beispielsweise Schäden am neuen und wertvollen Stehtisch, die beim Umzug entstehen können, mit abdeckt. Allerdings muss man beachten, dass ein Umzug mit der Hilfe von Profis zum einen deutlich teurer ausfällt und zum Anderen einem auch nicht alles abgenommen wird. Kalkulation, Planung des Packens und natürlich auch die Wahl des richtigen Speditionsunternehmens muss der Umziehende trotz allem selbst übernehmen.


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