Immobilien gekonnt in Szene setzen

18. Februar 2012 | von

Will man heutzutage ein Haus verkaufen, kommt man um eine Anzeige in den einschlägigen Immobilienportalen nicht herum. Wer hier sein Haus besonders gut in Szene setzt, mehrt vermutlich schon mal die Anzahl der Interessenten. Doch nicht allein der Internetauftritt ist wichtig. „Home Staging“ wird heutzutage überall betrieben und gilt als verkaufsfördernde Maßnahme.

Im Internet glänzen

Ein haus, das zum Verkauf steht, sollte sich von seiner besten Seite zeigen

Ein haus, das zum Verkauf steht, sollte sich von seiner besten Seite zeigen. Foto: istockphoto

Wenn ein Privatkäufer nach einer Immobilie Ausschau hält, führt ihn sein erster Weg zu den bekannten Internetportalen im Internet. Mobiles Internet, Smartphones und Tablet-PCs machen eine Begutachtung des Hauses rund um die Uhr möglich – und die Interessenten machen von dieser Möglichkeit auch reichlich Gebrauch. Hier entscheidet manchmal ein flüchtiger Blick, ob ein Objekt interessant ist oder eher nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man das Haus von Beginn an richtig in Szene setzt. Einerseits gilt noch immer die Faustregel, dass man lieber ein paar Bilder mehr einstellen sollte, um die Anzeige aussagekräftiger zu machen. Andererseits sollte es sich von selbst verstehen, dass ausschließlich vorteilhafte Bilder auf der Internetseite landen dürfen. Es ist heutzutage auch durchaus legitim, die Bilder digital ein wenig aufzuwerten. Es geht ja nicht darum, Tatsachen zu verfälschen, sondern graue, leblose Fotografien ansprechender zu gestalten – nichts anderes begegnet uns in der Werbung jeden Tag! Die Räume müssen im Zweifelsfall vorab aufgeräumt und ein wenig aufgehübscht werden. Gibt es Ecken im Haus, die sich vielleicht durch besonders anstrengende Farben auszeichnen, sollten diese vielleicht nicht in der Anzeige enthalten sein. Außenaufnahmen im Dämmerlicht sind ein No-Go! Immerhin geht es hier ja um einen ersten Eindruck und nicht um eine endgültige Entscheidungsfindung. Ziel ist es, potenziellen Käufern eine Besichtigung der Immobilie schmackhaft zu machen. Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema.

Home Staging

Was die Vermarktung von Immobilien angeht, ist das sogenannte „Home Staging“ gerade ganz groß in Mode. Steht eine Immobilie zum Beispiel seit langer Zeit leer oder macht sie einen total verwohnten Eindruck, lässt sie sich bei einer Besichtigung auch wesentlich schlechter verkaufen. Die betreffenden Häuser müssen für eine optimale Besichtigung so in Szene gesetzt werden, dass der jeweilige Interessent in jedem Raum positive Eindrücke sammelt. Schwierig ist es, einen Raum weder karg noch verwohnt wirken zu lassen. Ein nackter Raum macht auf die fantasielosen Käufer meist keinen besonderen Eindruck. Zudem sollte man jedes Zimmer für die Besichtigung entpersonalisieren. Der Interessent muss das Gefühl bekommen, als könne er sofort die Schränke mit seinen eigenen Sachen füllen und sesshaft werden. Profis helfen den Verkäufern dabei, die Besichtigung mit positiven Assoziationen aufzuwerten.


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