Hausbau 2.0 – Hightech auf der Baustelle

13. April 2012 | von

Die Planung eines Hausbaus ist komplex und umfangreich. Heutige Hightech ermöglicht es mittlerweile allerdings sogar größeren Bauunternehmen, ihre verschiedenen Baustellen verlässlich zu überwachen.

Die Koordination von Baustellen geschieht heute mit modernster Technik

Die Koordination von Baustellen geschieht heute mit modernster Technik. Foto: istockphoto

Wer an den Planungen und Bauarbeiten eines neuen Eigenheims schon einmal beteiligt war, weiß: Der Hausbau ist eine höchst aufwendige Angelegenheit. Beim Hausbau bleibt es nicht bei einfach nur Baumaterial, Hammer und neuen Akkuschrauber bestellen: Vom Keller bis zu den Dachziegeln, in einem solchen Projekt steckt eine Menge Arbeit – und diese will gut überwacht sein. Jedes Einzelteil muss passen und Verzögerungen in der Fertigstellung sind alles andere als gewünscht. Was für den einzelnen Bauherrn bereits ein umfangreiches Projekt ist, haben große Bauunternehmer in vielfacher Ausführung. Sie überwachen mehrere Baustellen gleichzeitig – gar nicht so einfach, dabei den Überblick zu behalten. Immer besser gelingt das heute jedoch mit moderner Technik. Nahm die Überwachung mehrerer Projekte früher entweder viel Personal oder aber sehr viel Zeit in Anspruch, reicht heute ein wenig Hightech.

Erkannt hat das zum Beispiel Andreas Viebrock, Vorstandschef der Baufirma Viebrockhaus. Welt-Online berichtet über einen Baubetrieb in Harsefeld, auf dem es aussieht wie an der Börse: Eine Wand mit Monitoren, davor ein Mitarbeiter des Unternehmens, der Listen vergleicht, die er wiederum von zwei Schirmen abruft. Um Spekulationen mit Zahlen handelt es sich dabei nicht – eher um moderne Kommunikation. Die Monitore zeigen Live-Aufnahmen der Arbeiten auf 28 verschiedenen Baustellen. Die werden auf diese Weise alle gleichzeitig überwacht und gesteuert. Die Kontrollperson vor den Baustellen-Bildschirmen ist dabei via Mikrofon mit den Bauleitern verbunden und kann Anweisungen geben.

Eine „systematische Qualitätsüberwachung“, wie Viebrock sie erreichen will, rückt auch bei anderen Bauunternehmen immer mehr in den Vordergrund. Längst machen es Smartphones mit Internetzugang und eingebauten Kameras den Bauleitern möglich, die Zentrale oder Kollegen auf der Baustelle über Fortschritte und eventuelle Probleme auf dem Laufenden zu halten und dazu auch noch Ansichtsmaterial zu schicken. Hausbau 2.0 – die moderne Technologie ist auf der Baustelle angekommen und erweist sich als sehr nützlich: Durch die Standardisierung von Arbeitsabläufen und eine genaue Kontrolle der eingesetzten Baustoffe und handwerklichen Arbeiten kann sowohl ein Zeit- als auch ein Qualitätsvorteil geschaffen werden.


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