Immobilien-News und Themen KW 23-2012

10. Juni 2012 | von

Wasser in Berlin wird billiger. In Berlin werden die Wasserpreise sinken. Das Bundeskartellamt hat entschieden, dass die Wasserpreise des größten deutschen Wasserbetriebes zu hoch sind. In den kommenden Jahren müssen die Preise in Berlin um gut ein Sechsetel sinken, so die Anordnung des Kartellamtes. Es befand die Trinkwasserpreise für missbräuchlich überhöht. Da der Wasserbetrieb zur Hälfte verstaatlicht ist, werden die Senkungen zwar die Berliner entlasten, dem Berliner Landeshaushalt wird durch die Senkung allerdings eine Menge Geld fehlen. [Spiegel]

Studie: Ansprüche an Wohnen: Eine Studie des Institutes für Geschichte und Theorie der Architektur an der Leibniz Universität Hannover hat sich mit den Wohnansprüchen der Deutschen beschäftigt. Wohnungen in Deutschland sollen demnach in erster Linie gemütlich, leicht zu pflegen und praktisch sein. Die eigene Persönlichkeit in den Wohnräumen zu verwirklichen steht diesen Bedürfnissen hinten an. Die aktuellen Ergebnisse werden mit denen vor 20 Jahren in Beziehung gesetzt, sodass nicht nur der aktuelle Stand, sondern auch eine Entwicklung gesehen zu erkennen ist. [Juraforum]

Hoffnung für Solarbranche: Der Solarkonzern Conenergie erwartet bald wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. Nach den vor allem negativen Berichten rund um die Solarenergie, wie den angestrebten Förderungskürzungen durch die Bundesregierung, gibt diese Meldung wieder Anlass zur Hoffnung. Durch eine neu ausgearbeitete Finanzierungsbasis für den Solarkonzern, sieht dieser nun optimistischer in die Zukunft und kann auch erste Erfolge berichten. [Focus]

BGH-Urteil Provision: Im Zuge der Revisionsklage einer Bank und auf der Basis von acht Parallelfällen entschied der Zivilsenat des Bundesgerichtshof, dass in Immobilienprospekten nicht alle zu entrichtenden Provisionen mit konkreter Summe genannt werden müssen, solange die Provision im Allgemeinen erwähnt wird. Die für die Finanzierung zuständige Bank trägt keine Aufklärungspflicht gegenüber dem Anleger. [Immobilien Zeitung]

Immobilienklima sinkt:
Die Lage im Immobiliensektor ist weiterhin angespannt. Eine Befragung deutscher Experten ergab, dass die Vertrauens- und Eurokrise in den Köpfen der Anleger weiterhin nachwirkt. Verschiedene Faktoren, wie ein eventueller Ausschluss Griechenlands aus der Eurokrise und der Regierungswechsel in Frankreich, sorgen für Verunsicherung. Das Immobilienklima muss im Mai einen Rückgang von -3,9 Prozent verzeichnen. [property magazine]

Deutsche Häuser im europäischen Vergleich:
Auch im europäischen Vergleich, sind die Häuser in Deutschland noch relativ günstig. Eine Auswertung durch LBS Research von Preisdaten verschiedener europäischer Länder ergab: 2011 waren Einfamilienhäuser in Deutschland fast überall deutlich günstiger. Luxemburg ist mit einem durchschnittlichen Preis von rund 540.000 für ein Einfamilienhaus klar an der Spitze. [Immobilien-Newsticker]


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