Immobilienmarkt | Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL: Start mit Ausstellerrekord

8. Oktober 2012 | von

Mit einem Ausstellerrekord ist die diesjährige Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL heute in München gestartet. Großes Thema der bis zum Mittwoch laufenden Veranstaltung sind die Chancen und Herausforderungen der Finanz- und Schuldenkrise.

Laut Veranstalterangaben haben sich knapp 1.700 Aussteller aus 31 Ländern für die vom 8. bis 10. Oktober stattfindende 15. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, kurz EXPO REAL, angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Teilnehmerplus von ca. fünf Prozent.

Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München, vermutet einen Grund des gestiegenen Interesses aus den Herausforderungen und Marktveränderungen für die Immobilienbranche angesichts der Finanz- und Schuldenkrise in Europa. Wegen der „resultierenden Herausforderungen und Marktveränderungen“ würden Unternehmen die EXPO REAL nutzen, um sich auszutauschen und zu vernetzen“.

Europäische Metropolen wie Wien, Moskau oder Saint Petersburg präsentieren aktuelle Großprojekte, Regionen wie Schlesien und Länder wie Finnland, Frankreich oder die USA sind in sechs Hallen auf 64.000 Quadratmetern mit Länderpavillions vertreten. Trotz Ausstellerplus wird hier der Kostendruck deutlich: Laut Veranstalter geht der Trend zum Gemeinschaftsstand.

Abseits des Ausstellungsbetriebs können die Teilnehmer das dreitägige Konferenzprogramm nutzen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Probleme der Immobilienbranche zu informieren und mögliche Strategien zu diskutieren. Insgesamt fünf Foren stehen Interessierten Fachbesuchern offen, die Auftaktveranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema „Deutschland in Europa, Europa im Wandel: Was heißt das für die Immobilienwirtschaft?“.

Ein zweites großes Thema wird die „Finanzierung“ sein – wie können Immobilienprojekte zukünftig finanziert werden und welche Konsequenzen und Chancen ergeben sich aus der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise? Auch die sich entwickelnden Immobilienmärkte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Amerika und Brasilien werden im Mittelpunkt der Diskussionen stehen.


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