Immobilienmarkt | Mehr Neubauten Im Hamburg werden mehr neue Wohnungen gebaut

3. Januar 2013 | von

In Hamburg ist die Zahl der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Für den angespannten Wohnungsmarkt in der Hansestadt könnten die Neubauten zukünftig Entlastung bringen.

Über den Hamburger Wohnungsmarkt gab es zuletzt überwiegend schlechte Nachrichten: Die Mieten stiegen rasant und die Wohnungsnot spitzte sich zu, obwohl tausende Wohnungen leer stehen. Kurz nach Beginn des neuen Jahres verkündete der Hamburger Senat eine gute Nachricht: Insgesamt 8.060 Baugenehmigungen für Wohnungen seien von Januar bis einschließlich November des Jahres 2012 erteilt, wie aus einem Bericht des Hamburger Abendblatt hervorgeht. Auf das ganze Jahr gerechnet erwarten Experten, dass knapp 8.800 Wohnungsneubauten genehmigt werden. Der Zeitung zufolge sei dies im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von knapp 2.000 Genehmigungen, was verglichen mit 2010 sogar mehr als eine Verdopplung bedeutet.

Zahl der fertiggestellten Wohnungen lässt noch auf sich warten

Ob und wie sich der Wohnungsmarkt in Hamburg entspannt, bleibt jedoch abzuwarten. Weil es erfahrungsgemäß über zwei Jahre dauert, bis eine genehmigte Wohnung bezugsfertig ist, könnte der positive Effekt noch eine Weile auf sich warten lassen. Bisher liegen die Zahlen aus dem Jahr 2011 vor, als dem Abendblatt zufolge 3.729 Wohnungen in der Hansestadt fertiggestellt wurden. Die Anzahl der Wohnungen aus dem vergangenen Jahr werden erst in den kommenden Monaten veröffentlicht.

Laut Bausenatorin Jutta Blankau (SPD) komme es jetzt darauf an, „dass aus Genehmigungen fertige Wohnungen werden“. Die Stadt sei dabei auf einem guten Weg, wie man an den Baukränen sehen könne, wird die Politikerin im Hamburger Abendblatt zitiert. Mietpreisexplosionen können nur durch neue Wohnungen verhindert werden, so Blankau weiter.

Mehr Neubauten durch „Vertrag für Hamburg“

Trotz des Baugenehmigungs-Plus hinkt der SPD-geführte Hamburger Senat seinem ambitionierten Ziel von jährlich 6.000 neuen Wohnungen noch hinterher. Abhilfe sollte ein „Vertrag für Hamburg“ schaffen, der die Bezirke zu einer Steigerung der Baugenehmigungen verpflichtet hat. Dies haben offenbar alle Hamburger Bezirke bis auf Bergedorf erfüllt.

Auch die Aussichten für das kommende Jahr sind offenbar positiv. Wie der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) mitgeteilt hat, wollen die Hamburger Wohnungsgenossenschaften knapp 700 Millionen Euro in Neubauten investieren – geplant sei der Baustart für 1.900 Wohnungen – sowie in die Sanierung und Modernisierung von Bestandsbauten.

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