Wochen-Themen | Wochennews Die teuersten Straßen Europas und unterirdisches Wohnen im Kommen: Wochennews KW 18 / 2013

5. Mai 2013 | von

Die teuersten Straßen Europas: Berlin zum ersten Mal dabei – Jedes Jahr veröffentlicht das Immobilienunternehmen Engel&Völkers eine Liste mit den exklusivsten und teuersten Wohnlagen Europas. Als Grundlage dienen die Daten der vom Unternehmen vermittelten Immobilien. Demnach werden die höchsten Preise auf der Mittelmeerinsel Sardinien erzielt, gefolgt von Monaco. Erstmals hat es auch Berlin ins Ranking geschafft und belegt den 15. Platz. [Tagesspiegel]

Rekonstruktion von Stuckfassaden wieder im Kommen – Was nach dem Krieg entweder zerstört war oder aus finanziellen Gründen nicht wieder hergestellt wurde, gilt heute vielerorts wieder als Luxus und lässt die Mieten in ganzen Stadtteilen steigen. Deswegen wollen immer mehr Hausbesitzer ihre Fassaden wieder originalgetreu herstellen, auch wenn die Verschönerung nicht staatlich gefördert wird. [Welt]

Fertighaus für die Großstadt – Die meisten Leute denken wohl beim Thema Fertighaus nicht an die Großstadt, sondern ans Eigenheim im Grünen. Dass es auch anders geht, will nun ein Hersteller mit einem Mehrfamilienhaus in Modulbauweise zeigen. Die einzelnen Elemente können je nach Bedarf zusammengesetzt werden und versprechen bei serieller Fertigung eine günstige Bauweise. [FAZ]

Absehbare Bauarbeiten schließen nachträgliche Mietminderung aus – Wer es bereits kurz nach dem Einzug mit Baulärm zu tun hat, wird sich ärgern. Doch wer gleich die Miete mindert, kann im Unrecht sein: Denn Bauarbeiten, die bereits bei der Besichtigung ersichtlich waren, müssen hingenommen werden. [Focus]

Mieter hat Mitspracherecht beim Einzug des Partners – Wer davon ausgeht, dass sein Partner das Recht hat, in die Wohnung mit einzuziehen, liegt falsch. Tatsächlich gilt dies nämlich nur für Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und Kinder. Für alle anderen Mitbewohner muss der Vermieter vorher um Erlaubnis gefragt werden, ansonsten kann sogar eine Kündigung des Mietverhältnisses drohen. [Focus]

Kampf gegen Wohnungsmangel in München – Nirgends ist der Kampf um eine Wohnung so hart wie in der bayrischen Hauptstadt. Der Zuzug nach München wird die Lage noch weiter verschärfen, wenn nicht genügend neuer Wohnraum entsteht. Eine dichtere Bebauung der vorhandenen Flächen ist langfristig vermutlich die einzige Lösung, den Wohnungsmangel in den Griff zu bekommen. Doch da droht Widerstand seitens der Bürger. [Süddeutsche]

Unterirdisches Wohnen in Großstädten – Bereits heute ist dies in Peking keine Fiktion mehr, sondern Wirklichkeit geworden. Etwa zwei Millionen Menschen wohnen unterirdisch, manche der Behausungen sind nur wenige Quadratmeter groß. Wer in umgerüsteten Kellern oder Luftschutzbunkern wohnt, spart nicht nur viel Geld wegen der recht günstigen Miete, sondern hat gleichzeitig eine zentrumsnahe Wohnung. Eine amerikanische Forscherin glaubt, dass dieses Konzept in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. [Zeit]


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