So wird die Immobilie zur Wertanlage

15. September 2014 | von

Immobilien als Geldanlage stellen eine lohnende Alternative zu anderen Kapitalanlagen dar. Gerade Personen, die planen zum ersten Mal in eine Immobilie zu investieren, sollten einige Punkte im Hinterkopf behalten, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden.

Der Kapitalmarkt scheint es Hauskäufern derzeit sehr leicht zu machen. Die Zinsen für Darlehen sind rekordverdächtig niedrig, gleichzeitig sind Spareinlagen bei der Bank wenig ertragreich. Immobilien gelten deshalb als alternative und lohnende Altersvorsorge oder sichere Kapitalanlage. Für private Anleger, die keinen Spielraum für risikoreiche Anlagemöglichkeiten haben, sind Immobilien eine lohnende Option. Einige Aspekte sollten dennoch beachtet werden, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.

Vor einem Hauskauf sind Basispunkte abzuklären, die zeigen, wie lohnend eine Investition ist. Zunächst sollten sich Käufer über den Immobilienmarkt informieren: In welchen Bereich des örtlichen Mitspiegels lässt sich das mögliche Anlageobjekt verorten? Liegt die Immobilie in einem beliebten Wohnviertel? Außerdem ist es wichtig sich abzusichern, dass die Angaben des Verkäufers auch stimmen. Dazu können die bestehenden Mietverträge geprüft werden und außerdem können Käufer Einsicht in die Kontoauszüge des Vorbesitzers verlangen. So lässt sich überprüfen, ob die Mieteingänge regelmäßig erfolgen.

Ein Indiz für eine risikoreiche Anlage, bei dem Käufer hellhörig werden sollten, sind Renditeversprechen über acht Prozent. Gerade diejenigen, die noch keine Erfahrung mit Immobilienkäufen haben, sollten sich nicht hetzen lassen und sich sehr gründlich informieren. Als Richtwert für eine sinnvolle und sichere Immobilienfinanzierung kann folgende Faustregel gelten: Auch bei bis zu zwölf Monaten Mietausfall sollte die Finanzierung aufrechterhalten werden können. Außerdem ist es wichtig über den Kaufpreis hinaus zu kalkulieren. Kosten für Reparaturen und Modernisierung sind nicht zu unterschätzen.

Immobilien bieten die Möglichkeit für private Anleger aktiv am Finanzmarkt mitzumischen und dabei ein vergleichsweise geringes Risiko zu tragen. Die Rede ist von offenen Immobilienfonds. Diese bieten sich als Alternative zu risikoreicheren Anlagemöglichkeiten an, da sie langfristige Anlageziele verfolgen. Dabei sollten sich die privaten Anleger vor allem auf Immobilienfonds mit einer Größe von drei bis vier Milliarden Euro oder höher konzentrieren, die außerdem ihr Portfolio über mehrere Immobilienzyklen hinweg gleichmäßig entwickelt haben, da so Qualität und Sicherheit gewährleistet sind.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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