Hauskauf mit Freunden bringt Vorteile

3. Oktober 2014 | von

Trotz günstiger Kredite ist der Hausbau in Deutschland noch immer extrem teuer. Kein Wunder also, dass sich die Deutschen eine derartige Investition zweimal durch den Kopf gehen lassen.

Wer sich den Traum vom Eigenheim dennoch erfüllen möchte, der sollte keine Bank überfallen, sondern lieber verschiedene Möglichkeiten bedenken: Eine immer beliebtere Option ist eine Art Wohngemeinschaft mit Freunden zu bilden. Heißt also, sich eine Immobilie mit den eigenen Freunden zu teilen.

Die Art des Zusammenlebens kann vieles erleichtern: Ein Wunsch nach einem Haus mit beispielsweise einem riesigen Garten und einem Pool kann damit viel einfacher erfüllt werden, da man sich die Kosten einer Immobilie aufteilt.

Doch nicht nur die Kosten werden geteilt, sondern auch die Verantwortung:

Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten, aber auch der Garten und andere Kosten sowie Arbeiten können untereinander aufgeteilt werden, sodass jeder entlastet wird. Zudem wird durch das gemeinsame Wohnen eine Art Großfamilie geschaffen, die viele Vorteile mit sich bringt, wie beispielsweise die Kinderbetreuung.

Entscheidung sollte gut überlegt sein

Diese Art der Investition sollte aber gut überlegt sein – auch wenn sie noch so verlockend scheint! Denn beide Parteien übernehmen mit einem Hauskauf gegenüber der anderen eine sehr große Verantwortung, die nicht zu unterschätzen ist!

Daher sollte man bereits im Vorfeld über Kreditabsicherung, Ansprüche und Rechte des jeweils anderen reden. Entsprechende Regelungen sollten zudem schriftlich festgehalten werden. Des Weiteren sollte das spätere Zusammenleben vorab geprobt werden. Hierfür eignen sich gemeinsame Urlaube. Während dieser Zeit können beide Parteien schon einmal testen, wie es sich anfühlt, viel Zeit und auch Raum miteinander zu teilen.

Außerdem sollten die befreundeten Pärchen im Vorfeld über die finanzielle Situation offen sprechen: Allen Beteiligten muss bewusst sein, dass sie die Freundschaft beim Immobilienkauf oder Hausbau einer hohen Belastungsprobe aussetzen.

Eine derartige Wohngemeinschaft braucht feste Regeln. Diese sollten von einem Notar festgehalten und geklärt werden. Beide Parteien sollten sich viel austauschen. Es müssen Dinge wie Gartenpflege, Privatsphäre und Raumaufteilung bereits vorab geklärt werden.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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