Wohnungssuche in Berlin

6. Oktober 2014 | von

Es zieht immer mehr Menschen in die deutsche Hauptstadt. Besonders junge Leute schwärmen jedes Jahr in die beliebte Metropole. Hier wollen sie eine Ausbildung, ein Studium oder ihren ersten Job beginnen. Doch zum neuen Lebensabschnitt zählt auch die Wohnungssuche und die ist in Berlin meistens nicht so leicht.

Studentenwohnheime bilden gegenüber Wohnungen eine preiswerte Alternative. Vor allen Dingen die Wohnheime des Berliner Studentenwerks bieten den Neuankömmlingen günstige Unterbringungsmöglichkeiten. Insgesamt gibt es 33 Wohnheime des Berliner Studentenwerks, die in über zehn Bezirke verteilt sind.

In diesen Unterbringungen gibt es Wohnungen für mehrere Mieter aber auch Zimmer für die alleinige Nutzung. Diese sind sogar zum Teil möbliert und bieten einen guten Wohnkomfort. Zudem legt das Berliner Studentenwerk viel Wert auf Freizeitangebote. Hierzu gehören beispielsweise Fitness- und Hobbyräume oder der sogenannte „Club“.

Die Wartezeiten für ein Studentenwohnheimplatz sind allerdings ziemlich hoch. Oftmals sind die Wartelisten bis zu 1600 Personen lang und unterschreiten nur selten die Tausender-Marke. Das ist aber auch kein Wunder, denn für einen Studentenwohnheimplatz wird keine Kaution benötigt. Dieses Angebot wird natürlich nicht nur von den deutschen Studenten gerne angenommen, sondern auch von vielen jungen, ausländischen Hochschülern. Der Anteil dieser liegt, laut den Angaben des Studentenwerks, bei über 50 Prozent.

Die Preise für einen Studentenwohnheimplatz variieren sehr stark. So kann man ein Einzelzimmer beim Studentenwerk für bereits 100 Euro im Monat mieten. Im Durchschnitt liegt ein Wohnheimplatz allerdings bei circa 204 Euro. Einen Wohnheimplatz kann allerdings nur für sieben Jahre angemietet werden. Danach steht es einem anderen Studenten zur Verfügung und man selbst muss sich etwas anderes suchen. Wer sein Zimmer allerdings bereits vor Ablauf der sieben Jahre kündigen möchte, der muss die Kündigungsfrist beachten. Sie liegt bei sechs Wochen.

Alternativen zum Studentenwohnheim

Diejenigen, die allerdings nichts von einem Zimmer in einem Wohnheim halten, können auch auf eine „normale“ WG zurück greifen. Der Vorteil: Man lebt oft mit Menschen zusammen, die man sehr sympathisch findet und die das Zusammenleben sehr angenehm und leicht machen.

Sogenannte „WG-Castings“ stehen dabei hoch im Kurs und spielen eine immer größere Rolle. Interessenten können sich bei den bereits zusammenlebenden WG-Bewohnern bewerben. Doch besonders in Berlin herrscht bei solchen Castings oft ein großer Andrang. Denn die Plätze in gut gelegenen WGs sind heiß begehrt.
Wem das alles zu anstrengend ist, der greift auf die wohl teuerste Möglichkeit zurück: Die eigene Wohnung. Und die muss nicht immer furchtbar teuer sein. Einige Gesellschaften bieten auch günstige und gut geschnittene Wohnungen für Ein-Personen-Haushalte an.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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