Warm durch den Winter ohne hohe Heizkosten

2. Februar 2015 | von

Wenn es draußen immer kälter wird, hat man es gerne warm in den eigenen vier Wänden. Also werden die Heizungen gerne einmal etwas höher gedreht. Doch spätestens bei der nächsten Heizkostenabrechnung bekommt man dafür die Quittung: zu hohe Heizkosten! Dabei lassen sich hohe Heizkosten mit den richtigen Tipps ganz einfach vermeiden.

Heizkörper entlüften und gleichzeitig nutzen

Sobald man ein Glucken nach dem Einschalten der Heizung hört, sollten Verbraucher die Heizkörper regelmäßig entlüften. Zudem ist es von Vorteil, wenn man immer alle Heizkörper in einem Raum gleichzeitig nutzt. Verbraucherexperten raten des weiteren, dass man für jeden Raum eine andere Temperatur einstellen sollte, da bereits ein Grad weniger Raumtemperatur sechs Prozent weniger Heizkostenenergie verbraucht.

Austausch der Thermostatventile

Nach 15 Jahren sollten die Thermostate der Heizkörper ausgetauscht werden. Das gilt allerdings nicht nur für Hausbesitzer, sondern auch für Mieter. Anderenfalls kann es dazu kommen, dass auch sie ungewollt zu viel heizen. Experten verweisen dabei auf die elektronischen Thermostate, da diese nicht nur präziser, sondern auch programmierbar sind. Damit wird gewährleistet, dass weniger geheizt wird, wenn zum Beispiel niemand zuhause ist.

Wärmedämmung ist wichtig

Die Wohnungstür ist laut Verbraucherzentrale die größte Verluststelle für Wärme. Besonders der Spalt unter der Tür sorgt dafür, dass die Wärme aus der Wohnung oder dem Haus entweicht. Diesem Wärmeverlust kann allerdings entgegengewirkt werden, indem sich die Verbraucher eine Besendichtung anschaffen. Diese Besendichtung, zum Beispiel aus dem Baumarkt, reduziert den Wärmeverlust deutlich.

Nachrüsten lohnt sich

Ein hydraulischer Abgleich sollte bei jeder Heizung durchgeführt werden. Hierunter versteht man die Anpassung der Heizanlage an das Gebäude. Für eine solche Anpassung ist manchmal der Austausch der vorhandenen Ventile gegen voreinstellbare Ventile notwendig. Diese sind dafür da, dass alle Heizkörper mit einer ausreichenden Menge an Heizwasser versorgt werden. Für das Nachrüsten der Heizung können jedoch Kosten anfallen: Diese können sich auf rund 500-800 Euro belaufen. Allerdings hat man damit auch eine Heizkosten-Ersparnis von rund 200 Euro im Jahr.

Fördergelder in Anspruch nehmen

Ein neuer Austausch der gesamten Heizung ist bereits nach 20 Jahren Betrieb ratsam. Doch ein neuer Kauf sollte gut geplant sein. Wer sich für einen Austausch entscheidet, der sollte darüber nachdenken, die neue Heizung mit einer Solaranlage auf dem Dach zu kombinieren. Bei den Solarkombinationen aber auch bei anderen Energiesparmaßnahmen am Haus erhalten Verbraucher sowohl durch den Bund, als auch durch die Länder Fördergelder.


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