Dem Schimmel den Kampf ansagen!

4. Februar 2015 | von

Wer Schimmel in seinen eigenen vier Wänden vermeiden möchte, der sollte viel Lüften. Besonders im Winter ist es wichtig, dass für regelmäßigen Luftaustausch in den Zimmer gesorgt wird. Denn frische Luft verhindert Schimmelbildung!

Schimmel hat niemand gerne im Haus oder in der Wohnung. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte man daher die Räume oft lüften. Im Winter spielt regelmäßiges Lüften eine ganz wichtige Rolle. Doch richtiges Lüften will gelernt sein:

Mehrmals am Tag die Räume lüften

So sollte man mindestens zweimal täglich lüften. Das heißt die Fenster in der Küche, im Bad und im Schlafzimmer besonders weit öffnen, da sich in diesen Räumen besonders viel Feuchtigkeit sammelt.

Wenn möglich empfehlen Experten sogar dreimal am Tag die Fenster weit aufzureißen. Doch wenn die Fenster länger auf Kipp gestellt sind, kühlen die Räume schnell aus und das wiederum verursacht höhere Heizkosten. Außerdem ist der Luftaustausch nur durch ein gekipptes Fenster nicht ausreichend. Es ist daher ratsam, die Fenster möglichst ganz zu öffnen.

Ausreichend lüften

Des Weiteren sollten die Räume mindestens fünf Minuten lang gelüftet werden. Ein wichtiger Tipp: Wenn es im Freien kälter als null Grad ist, sollten die Fenster für fünf Minuten ganz geöffnet werden. Bei Temperaturen von bis zu zehn Grad sind es rund zehn Minuten. Wenn es während der Heizperiode noch wärmer ist, sollten die Fenster am besten rund 15 Minuten lang offen stehen. Das Ganze sollte dann immer mehrmals am Tag wiederholt werden.

Auf Luftfeuchtigkeit achten

Wenn die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum 60 Prozent übersteigt, sollte ebenfalls gelüftet werden. Der Wert kann durch ein sogenanntes Hygrometer überprüft werden. Dieses ist im Baumarkt erhältlich.

Ist die Temperatur im Zimmer nicht kälter als 20 Grad, lässt sich die Feuchtigkeit beim Lüften leichter aus dem Raum führen.

Schimmel ist gesundheitsschädlich

Schimmel kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Die Pilzsporen werden über die Atemwege oder die Haut aufgenommen. Bei einigen Schimmelpilzen wird vermutet, dass sie Lungenerkrankungen und Allergien hervorrufen.

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