Augen auf beim Hauskauf!

16. Februar 2015 | von

Ein Hauskauf ist eine große Investition, die gut überlegt sein muss. Daher sollten sich potentielle Käufer mit dem Thema ausreichend auseinander setzen, schließlich kauft man nicht alle Tage eine Immobilie!

Daher ist es ratsam, vor dem Kauf einen Fachmann mit einzubeziehen und zu fragen.
Dieser ist dafür zuständig, die potentiellen Hauskäufer vor bösen Überraschungen zu bewahren: Er gibt eine Einschätzung des Bauzustandes, und kalkuliert die Kosten, die für Instandsetzung, Sanierung, Reparatur anfallen könnten.

Wenn größere bauliche Maßnahmen zu erwarten sind, sollte ein fachkundiger Hausinspektor zudem hinzugezogen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn sich bei der Besichtigung Anzeichen für beträchtliche Schäden ergeben. Hierzu können vor allem biologischer Befall, Durchfeuchtungen von Wänden aller Art, auffällige Risse in Decken und Wänden, Deformationen von Bauteilen sowie fehlende Holzteile im Dachstuhl oder in der Holzbalkendecke zählen.

Mängelrisiko bei Gebrauchtimmobilie niedriger als bei Neubau

Laut Immobilienexperten hat ein Haus, das bereits 10 Jahre steht und keine Schäden zeigt, ein geringeres Mängelrisiko, als ein eben fertig gestellter Neubau. Denn wenn der Handwerker den fertig gestellten Neubau verlässt, beginnt schon der Verfall der Immobilie! Je nach Material und Konstruktion altert das eine Bauteil schneller, das andere eher langsamer.

Da die meisten Immobilien, die zum Verkauf stehen, über 100 Jahre und älter sind, haben sich auch die Bautechniken, Materialien und Bauweisen in diesem Zeitraum mehr oder weniger verändert. Daher sind, je nach Gebäudealter, bestimmte Schadenscharakteristiken und -risiken immer festzuhalten!

Folgende Faktoren beim Hauskauf wichtig:

Zu den wichtigsten Kriterien zählt wohl die Lage eines Hauses: Je besser der Standort, desto mehr Wert hat auch die Immobilie. Als wertbeständig erweist sich ein Hauskauf, wenn die Immobilie in einem wirtschaftlich starken Gebiet und an touristisch interessanten Städten liegt.

Bei der Lage unterscheidet man zwischen der Mikro- und der Makrolage. Der Preis beim Hauskauf wird vom räumlichen Umfeld im engeren und weiteren Sinn bestimmt. Das bedeutet: Die Makrolage bezieht sich auf die Stadt, den Stadtteil, die Region oder das Land. Hingegen sich die Mikrolage auf die direkte Umgebung bezieht, also die unmittelbare Nachbarschaft, die Straßenlage und die Hauslage.

Zudem sollten die Käufer auf die heutigen Herstellungskosten sowie auf die Wertminderung durch den „Verbrauch” des Objektes achten. Des Weiteren sollte geklärt werden, ob befristete oder unbefristete Nutzungsrechte bestehen. Und es sollten Fragen geklärt werden wie: Bestehen Grunddienstbarkeiten zu Gunsten Dritter? Oder bestehen Baulasten?

Hierfür müssen Immobilienkäufer beim Bauamt nachfragen. Diese können ausführliche Informationen geben.


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