Wie kann man sich vor Einbrüchen schützen?

20. Februar 2015 | von

Die Einbrüche in Deutschland nehmen rasant zu. In der Regel benötigt ein Einbrecher drei Minuten um eine Wohnung zu durchforsten – acht für ein Einfamilienhaus.

Es ist erschenkend: In deutschen Haushalten kommt es immer öfter zu Einbrüchen. Laut Sicherheitsexperten benötigt ein Einbrecher gerade mal drei Minuten, um eine Wohnung zu durchforsten. Für ein Einfamilienhaus braucht ein Dieb lediglich acht Minuten!

Innerhalb dieser Zeit werden sämtliche Schränke und Schubladen radikal geöffnet – in der Hoffnung Bargeld zu finden. Und oft haben die Einbrecher auf ihren Beutezügen großes Glück! Denn immer mehr Deutsche horten, aufgrund der niedrigen Zinsen, das Geld nicht mehr auf der Bank, sondern in ihrem Zuhause.

Auch wenn die Bewohner findig sind: Die Diebe spüren fast jedes Bargeldversteck auf. Die Standardverstecke sind hierbei: Socken, Kaffeekanne oder die Hinterseite von Bilderrahmen. Daher raten Sicherheitsexperten dazu, sein Bargeld in einem fest verschlossenen Tresor zu lagern. Dieser ist für Einbrecher nur schwer zu knacken!

Um einen Einbruch in den eigenen vier Wänden zu vermeiden, reicht allerdings oft schon die Befolgung einfacher Verhaltensregeln:

  • Die Fenster sollten in Abwesenheit immer geschlossen werden – auch wenn man die Wohnung bzw. das Haus nur für wenige Minuten verlässt.
  • Die Tür niemals nur zu ziehen, sondern immer richtig verschließen. Andernfalls lässt sich eine nicht verschlossene Tür binnen weniger Sekunden wieder öffnen.
  • Besondere Vorsicht gilt in Mehrfamilienhäuser: So sollte die untere Eingangstür immer geschlossen sein und nicht für jeden geöffnet werden.
  • Deutliche Signale, die eine Abwesenheit suggerieren könnten, sollten ebenfalls vermieden werden. Einbrecher halten nach leeren Wohnungen Ausschau. Wer also für längere Zeit weg sein sollte, kann Nachbarn oder Freunde bitten, den Briefkasten zu leeren und ab und an nach dem Rechten zu sehen. Zudem empfehlen Sicherheitsexperten Zeitschaltuhren einzusetzen. Diese steuern das Licht, die Rollläden oder sogar das Radio.
  • Mechanische Sicherungen an Türen oder Fenstern helfen zudem, Einbrecher abzuschrecken. Denn wenn ein Einbrecher länger als fünf Minuten braucht, um hinein zu kommen, gibt er auf.

Wer allerdings auf Nummer sichergehen will, der sollte den Service einer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Anspruch nehmen. In diesem Fall überprüfen Mitarbeiter der Beratungsstelle dann Wohnungen und Häuser auf ihre Einbruchssicherheit und geben Empfehlungen ab.


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