Wohnwintergarten – Garten für alle Jahreszeiten

2. März 2015 | von

Im Winter warm und im Sommer angenehm kühl. Ein Wohnwintergarten kann beides. Vorausgesetzt er wurde vorschriftgemäß gebaut. Als eine Erweiterung des Wohnraumes kann er für eine Steigerung des Wohnkomforts dienen.

Im Winter fehlen uns vor allem Sonne, grüne und blühende Pflanzen sowie Wärme. Am liebsten kuschelt man sich mit einer Tasse Tee zu Hause ein. Im Freien hält man sich weniger oft auf als im Sommer. Ein Wohnwintergarten hingegen ermöglicht es ganzjährig unter freiem Himmel zu sitzen. Dieser Wintergartentyp wird auch Warmwintergarten genannt. Der Wohnwintergarten kann ganzjährig genutzt werden, wohingegen ein Kaltwintergarten gar nicht oder bis maximal 12 Grad beheizt wird und somit vor allem als Überwinterungsmaßnahme für Pflanzen nutzbar ist.

Ein Wohnwintergarten dient als zweites Wohnzimmer, ist Treffpunkt für die ganze Familie und schafft einen Wohnraum, der es ermöglicht bei jeder Witterung das Gefühl zu haben im Garten zu sitzen. Damit der Raum zu so einer Wohlfühloase wird, müssen allerdings einige bauliche Besonderheiten beachtet werden.

Ein Wohnwintergarten gilt als Erweiterung des Wohnraums und ist deshalb genehmigungspflichtig. Außerdem unterliegt er der Energiesparverordnung. Damit er ganzjährig nutzbar ist, sollte vor allem auf die Auswahl der Verglasung geachtet werden. Eine Wärmeschutz- Sicherheitsverglasung ist notwendig. Im Winter sollte das Glas die Energie der Sonnenstrahlen als Wärmequelle nutzbar machen, wohingegen sicher gestellt sein muss, dass sich der Raum im Sommer nicht übermäßig aufheizt. Geeignete Beschattungsmaßnahmen schaffen hier Abhilfe. Es ist zwischen Außen-, Innen- und natürlicher Beschattung zu unterschieden. Letztere sind große Pflanzen im Innenbereich oder Bäume, die von Außen für Schatten sorgen. Am besten eignet sich allerdings die technische Außenbeschattung. Also Markisen oder Rollläden, die je nach Bedarf und Sonneineinstrahlung eingesetzt werden können. Nicht ganz so effektiv ist die technische Innenbeschattung, klassischerweise bestehend aus Sonnensegeln, Rollos oder Gardinen. Außerdem sind eine zusätzliche Heizung und ein Belüftungssystem sinnvoll.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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