Checkliste: Umzug

16. März 2015 | von

Ein Umzug sollte rechtzeitig geplant werden, denn wer hierbei Fehler macht, riskiert ein großes Chaos. Daher ist es ratsam, eine Checkliste bereits im Vorfeld zu stellen. Unnötiger Stress kann so vermieden werden.

Wenn man einen Umzug nicht richtig vorbereitet, kann dieser schnell in einem Fiasko enden. Mit der richtigen Checkliste kann er allerdings auch ohne Chaos und Zeitdruck enden!

Aussortieren lohnt sich

Bevor man umzieht, sollte man sich von alten Haushaltsgegenständen und Möbeln trennen, für die man in der neuen Wohnung keine Verwendung findet. Es besteht sogar die Möglichkeit, einen kostenlosen Sperrmülltermin zu vereinbaren. Alternativ können die Altlasten aber auch auf einem Wertstoffhof entsorgt werden.

Für ausreichend Kartons sorgen

Ein Umzug ohne Kartons und Verpackungsmaterial kommt nicht in Frage. Daher sollte man sich vor einem Umzug rechtzeitig um Umzugskisten und Füllmaterial kümmern. Auch sollten frühzeitig Freunde, Bekannte und Familienmitglieder für den Umzug angefragt werden. Sie helfen meistens gerne beim Tragen von Kartons und Möbeln.

Renovieren ist Pflicht

Ein Umzug ist meistens nicht ohne Renovierung möglich, denn das Weißen der Wände ist unumgänglich. Hierfür notwendig sind Pinsel, Farbe, Abdeckplanen, Klebeband und Spachtelmasse aus dem Baumarkt. Für die Renovierung sollte ebenfalls eine Checkliste angefertigt werden. Auf dieser können alle größeren Gegenstände festgehalten werden, die mit umgezogen werden müssen. Dank der Liste können Zeit- und Arbeitsaufwand für das Verpacken besser abgeschätzt werden.

Umzugsfirmen vergleichen

Wer eine Firma für seinen Umzug beauftragt, der sollte verschiedene Unternehmen miteinander vergleichen, da einige günstigere Konditionen anbieten, als die anderen.
Der Vorteil einer Umzugsfirma liegt klar auf der Hand: Sie können das Einpacken, das Tragen, die Beförderung sowie das Auspacken des Interieurs komplett übernehmen – das ist alles nur eine Frage der finanziellen Möglichkeiten.

Rechtzeitiger Übergabetermin

Es ist ratsam, Übergabetermine mit dem neuen und alten Vermieter rechtfertig zu vereinbaren. Zudem sollte ein Übergabeprotokoll von beiden Vertragparteien angefertigt und unterschrieben werden, wenn die Schlüssel anschließend ihre Besitzer wechseln. So kann unnötiger Ärger im Nachhinein vermieden werden.

Nachsendeantrag bei der Post

Bei der Post kann ein Nachsendeantrag gewährleistet, dass Briefe und Pakete nicht an der alten Adresse landen. Die Kosten für ein halbes Jahr liegen etwa bei 15 Euro. Des Weiteren sollte die neue Anschrift allen relevanten Institutionen mitgeteilt werden. Hierzu zählen der Arbeitgeber oder die Arbeitsagentur, Banken und Krankenkassen sowie Versandhäuser.

Telefon- und Internetanbieter kontaktieren

Wenn man nach dem Umzug in der neuen Wohnung erreichbar sein will, muss man bei Zeiten seinen Telefon- beziehungsweise Internetanbieter kontaktieren. Dabei sollte auf Folgendes geachtet werden: Viele Anbieter verlängern bei einer Adressänderung auch gleich den Vertrag bis zu 24 Monate.

Einwohnermeldeamt benachrichtigen

Das Einwohnermeldeamt muss immer bei einem Umzug benachrichtigt werden. Hier hält sich allerdings der Aufwand in Grenzen, da viele Behörden den Service inzwischen online anbieten. Rundfunkteilnehmer müssen ihre Adressänderung auch dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio mitteilen.

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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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