Immobilien als Kapitalanlagen

18. März 2015 | von

Wer sein Geld sinnvoll anlegen möchte, der sollte überlegen, ob er nicht in Immobilien investieren möchte. Doch Vorsicht: man sollte vorher genau überlegen, in welches Objekt man sein Geld hineinsteckt.

Man muss nicht immer eine Wohnung oder ein Haus für sich selbst kaufen. Denn eine Immobilie kann sich auch gut als Kapitalanlage eignen. Damit der Kauf einer Immobilie nicht zum Fehlkauf wird, sollte man das Objekt vorher genau unter die Lupe nehmen.

Aufgrund der niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt entscheiden sich immer mehr Anleger, ihr Geld in Immobilien zu investieren. Grund hierfür: Immobilien gelten derzeit als krisenunabhängig und solide!

Allerdings ist es ratsam, den Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses im Vorfeld sorgfältig zu planen. Dies gilt besonders, wenn man die Absicht verfolgt, das Objekt zu vermieten. Hier sollte beachtet werden, dass die hohen Kosten für die Instandhaltung und Verwaltung am Ende nicht die Rendite auffressen.
Anleger sollten daher auf folgende Punkte achten:

Zukunft der Region

Bevor man eine Eigentumswohnung oder ein Haus kauft, sollte man sich die Region, in der das Objekt liegt, genausten anschauen. Wie sieht die Infrastruktur aus? Wie wird sich die Gegend entwickeln? Die Beantwortung dieser Fragen ist für die Mietentwicklungen und einen möglichen Weiterverkauf von großer Wichtigkeit.

Zielgruppe definieren

Bevor eine Immobile erworben wird, sollte man sich darüber Gedanken machen, an wen man das Objekt vermieten möchte. Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann die erworbene Immobilie später erfolgreich weiter vermieten.

Übrigens: Experten analysierten, dass die Nachfrage für Single- und Paar-Wohnungen in den kommenden 15 Jahren weiter steigen wird.

Entscheidung treffen: Sanierung oder Neukauf?

Wer handwerklich nicht begabt ist, der sollte auf eine sanierte Wohnung oder ein saniertes Haus zurück greifen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass nicht- sanierte Objekte in der Regel preiswerter sind.

Finanzierung muss geplant werden

Käufer sollten sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie viel Kapital sie zu Verfügung haben und wie viel sie benötigen, um ihren Finanzierungsbedarf zu decken.

Experten raten, die Grunderwerbssteuer, Notar- und gegebenenfalls Maklerkosten aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Des Weiteren sollten etwa 20 Prozent an Eigenkapital vorhanden sein, um die gewünschte Immobilie zu kaufen.

Finanzierungsarten

Wer eine Immobilie kaufen möchte, der sollte darüber nachdenken, einen Kredit aufzunehmen. Die Zinsen hierfür sind derzeit sehr niedrig. Daher ist es ratsam, einen Kredit mit einer langen Laufzeit zu nehmen.

Übrigens: Zum Banktermin sollte man eine Gehaltsaufstellung sowie bestehende Vermögens- und Kreditverhältnisse mitbringen. Zudem muss man Auskunft über den Grundriss des Objektes, den baulichen Zustand und die Lage geben.

Verantwortung ein stückweit abgeben

Vermieter, die sich nicht um die Immobile kümmern wollen, die können auch eine Verwaltung beauftragen. Hierbei ist es nur wichtig, dass der Verwalter zuverlässig sowie erfahren ist und er sein Büro in der Nähe des Objektes hat.


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